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In der IHRA-Definition stimmt die Mehrheit des Repräsentantenhauses ab

Der US-Repräsentantenhaus hat mit einer überwältigenden Mehrheit für einen Gesetzentwurf gestimmt, der darauf abzielt, die Definition von Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) zu verankern. Das Antisemitism Awareness Act würde staatliche Behörden verpflichten, diese umstrittene Definition zu übernehmen, die bei einigen für Kontroversen sorgt. Kritiker der Definition betonen, dass sie häufig mit Kritik an Israel verbunden ist, was zu Spannungen führt.

Diese Abstimmung fand vor dem Hintergrund zunehmender Kritik an Israel statt, insbesondere in Bezug auf die pro-palästinensischen Lager an Universitäten. Einige Demonstranten nutzten dabei antisemitische Sprache. Die Befürworter des Gesetzentwurfs argumentieren jedoch, dass die Definition eine Vielzahl von Formen des Antisemitismus abdeckt und wichtig ist, um antisemitische Vorfälle zu bekämpfen.

Eine Vielzahl von Gruppen und Organisationen hat ihre Unterstützung für den Gesetzentwurf zum Ausdruck gebracht, darunter das Combat Antisemitism Movement, Christians United for Israel und die Jewish Federations of North America. Dennoch gab es auch Widerstand innerhalb des Kongresses, einschließlich des Abgeordneten Jerry Nadler, der Bedenken äußerte, dass die Definition legitime Israelkritik einschränken könne.

Trotz der Kritik wurde der Gesetzentwurf mit einer überwältigenden Mehrheit von 320 zu 91 Stimmen verabschiedet. Eine ähnliche Version wird derzeit im Senat geprüft und könnte ebenfalls Zustimmung finden. Die Abstimmung spiegelte auch politische Spaltungen wider, da Republikaner und Demokraten unterschiedliche Standpunkte vertraten. Trotz einiger Gegenstimmen zeigt die Abstimmung die Bedeutung, die der Bekämpfung von Antisemitismus in den USA beigemessen wird.

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