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Selenskyj sucht bei einem NATO-Besuch nach Verteidigungsmöglichkeiten für den Winter

Präsident Selenskyj fordert verstärkte Unterstützung für die Ukraine

BRÜSSEL - Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte am Mittwoch bei seinem ersten Besuch im Hauptquartier der Allianz seit der umfassenden Invasion Russlands die Verbündeten der Ukraine auf, sein Land zu bewaffnen, um den Winter zu überstehen.

Selenskyj plädierte für Luftverteidigung, Langstreckenraketen und Munition angesichts der Befürchtungen, dass der Hamas-Angriff auf Israel wichtige Unterstützer der USA vom Konflikt in seinem Land ablenken könnte.

"Es ist für uns von entscheidender Bedeutung, diesen nächsten Winter zu überleben", sagte Selenskyj, als er mit NATO-Chef Jens Stoltenberg vor den Medien sprach, bevor er die Verteidigungsminister des Bündnisses traf.

"Wir bereiten uns vor, wir sind bereit. Jetzt brauchen wir etwas Unterstützung von den Verantwortlichen. Deshalb bin ich heute hier."

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin kündigte eine neue Waffentranche für Kiew im Wert von 200 Millionen US-Dollar an, darunter Luftverteidigungsraketen, um der Ukraine dabei zu helfen, einen erwarteten Winterangriff Russlands abzuwehren.

"Machen Sie keinen Fehler", sagte Austin zu Beginn des Treffens mit den internationalen Unterstützern der Ukraine. "Die Vereinigten Staaten werden der Ukraine so lange zur Seite stehen, wie es nötig ist."

Das jüngste Waffenpaket aus Washington ist das erste, das angekündigt wurde, seit die Unruhen im US-Kongress Zweifel an der Fähigkeit von Präsident Joe Biden aufkommen ließen, die Unterstützung aufrechtzuerhalten.

Der ukrainische Präsident äußerte kürzlich Bedenken, dass die Krise in Israel die Aufmerksamkeit von dem Krieg ablenken könnte, den der russische Präsident Wladimir Putin vor fast 600 Tagen in seinem Heimatland entfesselt hatte.

"Wer weiß, wie es sein wird? Ich glaube, niemand weiß es", sagte Selenskyj.

Aber Austin bestand darauf, dass "die Vereinigten Staaten weiterhin in der Lage sein werden, ihre Macht zu entfalten und Ressourcen zur Bewältigung von Krisen an mehreren Schauplätzen bereitzustellen."

"Wir werden Israel fest zur Seite stehen und die Ukraine weiterhin unterstützen", sagte er.

Selenskyj forderte den Westen auf, sich um das israelische Volk zu scharen, wie es Kiews Unterstützer nach der russischen Invasion im letzten Jahr für die Ukraine taten, und ihnen zu zeigen, dass sie nicht "allein" sind.

"Terroristen wie Putin oder die Hamas versuchen, freie und demokratische Nationen als Geiseln zu halten und wollen Macht über diejenigen haben, die nach Freiheit streben", sagte Selenskyj.

"Die Terroristen werden sich nicht ändern. Sie müssen einfach verlieren."

Die Bedrohung des Winters und die Forderung nach Luftverteidigung

Selenskyj betonte die Bedeutung der Luftverteidigung zum Schutz der zivilen Infrastruktur der Ukraine, während sich das Land auf eine Wiederholung der Bombenangriffe Moskaus im vergangenen Winter vorbereitet.

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"Liebe Freunde, wir müssen den Winterkampf gegen den Terror gewinnen", sagte er den Unterstützern Kiews.

Der israelische Verteidigungsminister sollte seine NATO-Kollegen am Donnerstag per Videokonferenz informieren.

Die Krise in Israel kommt zu einer Zeit, in der das Weiße Haus nach Schwierigkeiten im US-Kongress nach einer Möglichkeit sucht, den Waffenlieferungsfluss in die Ukraine aufrechtzuerhalten.

Biden hat versucht, die Nervosität seiner Verbündeten über die Unterstützung Washingtons für Kiew zu beruhigen, nachdem in diesem Monat neue Hilfen aus einem Abkommen im US-Kongress gestrichen wurden, um einen Regierungsstillstand zu verhindern.

Seit Moskau letztes Jahr seine umfassende Invasion startete, haben die Vereinigten Staaten allein der Ukraine genauso viel militärische Unterstützung gewährt wie alle europäischen NATO-Mitglieder und Kanada zusammen.

Westliche Diplomaten bei der NATO beharren darauf, dass keine Gefahr besteht, dass die Waffenlieferungen an die Ukraine in naher Zukunft versiegen.

"Wir müssen den stetigen Zufluss von Waffen und Munition in die Ukraine weiter verstärken und aufrechterhalten", sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Die niederländische Verteidigungsministerin Kajsa Ollongren betonte, dass "der Krieg in der Ukraine unsere Aufmerksamkeit hat und die Ukraine unsere volle Unterstützung hat".

Die Ukraine drängt darauf, Mitglied der NATO zu werden, um angesichts der Ambitionen Moskaus ihre langfristige Sicherheit zu gewährleisten.

Auf einem Gipfeltreffen in diesem Sommer vereinfachten die Bündnisführer Kiews Weg zum Beitritt, boten jedoch keine klare Einladung oder Frist für den Beitritt der Ukraine an.

Häufig gestellte Fragen:

1. Was hat Präsident Wolodymyr Selenskyj bei seinem Besuch im NATO-Hauptquartier gefordert?

Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte bei seinem Besuch im NATO-Hauptquartier die Verbündeten der Ukraine auf, sein Land zu bewaffnen, um den Winter zu überstehen. Er betonte die Notwendigkeit von Luftverteidigung, Langstreckenraketen und Munition.

2. Welche Unterstützung hat die Ukraine bereits von den Vereinigten Staaten erhalten?

Die Vereinigten Staaten haben bereits militärische Unterstützung im Wert von 200 Millionen US-Dollar zugesagt, darunter Luftverteidigungsraketen. Diese Hilfe soll der Ukraine dabei helfen, einen erwarteten Winterangriff Russlands abzuwehren.

3. Wie reagierte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin auf die Unterstützung der Ukraine?

Austin betonte, dass die Vereinigten Staaten der Ukraine so lange zur Seite stehen werden, wie es nötig ist. Er versicherte, dass die Vereinigten Staaten auch in der Lage sein werden, Ressourcen zur Bewältigung von Krisen an mehreren Schauplätzen bereitzustellen.

4. Welche Bedenken äußerte Präsident Selenskyj bezüglich der Aufmerksamkeit für den Konflikt in der Ukraine?

Präsident Selenskyj äußerte Bedenken, dass die Krise in Israel die Aufmerksamkeit von dem Krieg in der Ukraine ablenken könnte, den Russland vor fast 600 Tagen begonnen hat. Er betonte jedoch, dass niemand genau vorhersagen kann, wie sich die Situation entwickeln wird.

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5. Wie sieht die Unterstützung der NATO für die Ukraine aus?

Die NATO betonte, dass sie den stetigen Zufluss von Waffen und Munition in die Ukraine verstärken und aufrechterhalten wird. Die NATO-Mitglieder zeigen volle Unterstützung für die Ukraine und betonen, dass der Krieg in der Ukraine ihre Aufmerksamkeit hat.

6. Strebt die Ukraine eine NATO-Mitgliedschaft an?

Ja, die Ukraine drängt darauf, Mitglied der NATO zu werden, um langfristige Sicherheit angesichts der Ambitionen Russlands zu gewährleisten. Auf einem Gipfeltreffen im Sommer wurde der Weg zum Beitritt erleichtert, jedoch wurde keine klare Einladung oder Frist für den Beitritt der Ukraine angeboten.

Antworten:

1. Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte bei seinem Besuch im NATO-Hauptquartier die Verbündeten der Ukraine auf, sein Land zu bewaffnen, um den Winter zu überstehen. Er betonte die Notwendigkeit von Luftverteidigung, Langstreckenraketen und Munition.

2. Die Vereinigten Staaten haben bereits militärische Unterstützung im Wert von 200 Millionen US-Dollar zugesagt, darunter Luftverteidigungsraketen. Diese Hilfe soll der Ukraine dabei helfen, einen erwarteten Winterangriff Russlands abzuwehren.

3. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin betonte, dass die Vereinigten Staaten der Ukraine so lange zur Seite stehen werden, wie es nötig ist. Er versicherte, dass die Vereinigten Staaten auch in der Lage sein werden, Ressourcen zur Bewältigung von Krisen an mehreren Schauplätzen bereitzustellen.

4. Präsident Selenskyj äußerte Bedenken, dass die Krise in Israel die Aufmerksamkeit von dem Krieg in der Ukraine ablenken könnte, den Russland vor fast 600 Tagen begonnen hat. Er betonte jedoch, dass niemand genau vorhersagen kann, wie sich die Situation entwickeln wird.

5. Die NATO betonte, dass sie den stetigen Zufluss von Waffen und Munition in die Ukraine verstärken und aufrechterhalten wird. Die NATO-Mitglieder zeigen volle Unterstützung für die Ukraine und betonen, dass der Krieg in der Ukraine ihre Aufmerksamkeit hat.

6. Ja, die Ukraine drängt darauf, Mitglied der NATO zu werden, um langfristige Sicherheit angesichts der Ambitionen Russlands zu gewährleisten. Auf einem Gipfeltreffen im Sommer wurde der Weg zum Beitritt erleichtert, jedoch wurde keine klare Einladung oder Frist für den Beitritt der Ukraine angeboten.

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