Krypto-Betrüger im Aufwind: Warnung vor falschen Ripple-Konten
"Vorsicht vor Betrügern: Wie die Krypto-Rallye zum Anstieg von Scams führt und was Anleger wissen sollten"

In der dynamischen Welt der Kryptowährungen nehmen Betrugsfälle stark zu, besonders in Zeiten steigender Kurswerte. Der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, hat diese Bedrohung Kategorien auf die Kryptowährungs-Community aufmerksam gemacht. Sein Appell, Vorsicht walten zu lassen, könnte nicht wichtiger sein.
Ein besorgniserregender Trend
Mit den jüngsten Marktgewinnen, darunter ein Anstieg des XRP-Kurses auf 3,66 USD am 18. Juli, ist die Zahl der Krypto-Betrugsfälle explodiert. Die Verluste durch diese Betrügereien erreichten im ersten Halbjahr 2025 einen alarmierenden Rekord von 2,1 Milliarden USD und übertrafen damit die vorherige Höchstmarke aus dem Jahr 2022.
Während XRP in den vergangenen Wochen bemerkenswerte Gewinne erzielte, stieg auch Bitcoin über 119.000 USD pro Coin, und Ethereum kletterte um mehr als 31%. Diese positiven Entwicklungen haben gleichzeitig Betrüger angezogen, die versuchen, unvorsichtige Investoren in die Falle zu locken.
Vorsicht vor gefälschten Konten
Garlinghouse warnte vor gefälschten YouTube-Kanälen, die auf kriminelle Weise das offizielle Ripple-Konto nachahmen. In der Vergangenheit haben Betrüger YouTube-Accounts gehackt und umgestaltet, um sich als offizielle Ripple-Vertreter auszugeben. Ein aktuelles Beispiel ist ein angebliches Free XRP Giveaway, das von einem Nutzer auf X gemeldet wurde.
Ein Nutzer mit dem Handle XtinaRP hat ausdrücklich davor gewarnt, dass diese Betrügereien täuschend echt aussehen. „Ripple wird niemals nach XRP fragen“, betonte die offizielle Ripple-Konto, um Investoren zu ermutigen, skeptisch zu sein.
Geschichte der rechtlichen Schritte
Es ist nicht das erste Mal, dass Ripple gegen solche Betrügereien vorgeht. Bereits im April 2021 reichte Ripple eine Klage gegen YouTube ein, um Schadenersatz zu fordern und das Unternehmen für die Ausbeutung solcher Täuschungen zur Verantwortung zu ziehen. Obwohl die Klage im März 2021 fallengelassen wurde, haben Garlinghouse und das Unternehmen zugesagt, zusammen mit YouTube gegen diese Betrügereien vorzugehen.
Ein größeres Problem
Ripple ist nicht allein in diesem Kampf. Auch andere Kryptowährungsunternehmen sind aufgrund von Betrügern betroffen, die auf Google und anderen Plattformen ihre Maschen abziehen. Die Sicherheitsfirma Scam Sniffer hat berichtet, dass bei Google suchbezogene Anzeigen zu Kryptounternehmen oft betrügerisch sind. Sie rät Krypto-Nutzern, vorsichtig zu sein, wenn sie Suchmaschinen zum Finden von Krypto-Websites verwenden.
Die Betrüger nutzen unter anderem Methoden wie Punycode-Angriffe, bei denen internationalisierte Domainnamen manipuliert werden, um glaubwürdiger zu erscheinen. Dies stellt eine große Gefahr für Investoren dar, die versuchen, legitime Informationen zu erhalten.
Fazit: Wachsamkeit ist der Schlüssel
Die Sicherheitslage innerhalb der Kryptobranche bleibt angespannt. Die ständig wachsenden Betrugsversuche zeigen, wie wichtig es ist, informiert und aufmerksam zu bleiben. Garlinghouse machte deutlich, dass alle Mitglieder der Krypto-Community zusammenarbeiten müssen, um sich vor diesen Bedrohungen zu schützen. Investoren sollten sich stets bewusst sein, dass sie sehr vorsichtig sein sollten, insbesondere wenn ihnen vermeintlich „zu gute“ Angebote unterbreitet werden.
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