Bitcoin auf Rekordhoch: Weniger Angebot, steigende Nachfrage
Anleger ziehen Bilanz: Warum der Rückgang des Bitcoin-Vorrats auf Börsen auf eine neue Ära des Krypto-Engagements hinweist

Bitcoin-Trend: Weniger Coins auf Börsen, mehr Privatanleger
In einer überraschenden Wendung zieht die beliebteste Kryptowährung, Bitcoin (BTC), immer mehr Coins von den Handelsplattformen ab. Mit einem aktuellen Preis von rund 108.900 Euro (125.500 US-Dollar), der einen neuen Rekord darstellt, wird zugleich ein signifikantes Phänomen beobachtet: Nur noch 2,8 Millionen Bitcoin sind auf Börsen verfügbar, der niedrigste Stand seit sechs Jahren.
Der Aufstieg der Selbstverwahrung
Immer mehr Anleger entscheiden sich dafür, ihre Bitcoin in sogenannten Hardware Wallets zu speichern. Diese digitalen Geräte ermöglichen eine offline Speicherung, wodurch sie vor Cyberangriffen und Plattformrisiken geschützt sind. Dieser Trend, auch „Self-Custody“ genannt, verdeutlicht, dass viele Investoren keine kurzfristigen Gewinne anstreben, sondern einen langfristigen Besitz favorisieren.
Im vergangenen Monat haben 25 Institutionen Bitcoin in ihre Unternehmensreserven aufgenommen. Daten von Bitcoin Treasuries zeigen, dass momentan 344 Organisationen insgesamt fast 3,9 Millionen Bitcoin in ihren Händen halten – mehr als eine Million Bitcoin weniger, als auf den Börsen verfügbar sind.
Besonders Firmen in den USA, wie Michael Saylors MicroStrategy, haben sich in der Vergangenheit durch aggressive Käufe von Bitcoin hervorgetan.
Preisentwicklung in Verbindung mit Angebotsverknappung
Die Tatsache, dass weniger Bitcoin auf den Märkten verfügbar sind, könnte bedeuten, dass eine steigende Nachfrage die Preise weiter nach oben treiben wird. Der Bitcoin-Kurs hält sich momentan über wichtigen Unterstützungszonen, was darauf hinweist, dass Käufer weiterhin aktiv sind. Technische Analyse-Tools wie der Relative Strength Index (RSI) deuten darauf hin, dass der Markt sich in einer Phase der Stabilität befindet, während das Vertrauen der Investoren hoch bleibt.
Mit einer fortschreitenden Verknappung des Angebots ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein neues Rekordhoch erreicht wird.
Bedeutung für die Gemeinschaft der Investoren
Der Rückgang der verfügbaren Bitcoins auf Handelsplattformen könnte auch Auswirkungen auf die gesamte Kryptowährungs-Community haben. Investoren, die auf Self-Custody setzen, zeigen ein wachsendes Vertrauen in die Technologie und deren zukünftigen Umgang mit Währungen. Diese Entwicklung könnte zu einer verstärkten Stabilität im Bitcoin-Markt führen, was sowohl für Privatanleger als auch für Unternehmen von Bedeutung ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Abnahme der auf Börsen gelagerten Bitcoin ein Signal für einen paradigmatischen Wandel innerhalb der Investorenlandschaft darstellt, hin zu mehr Autarkie und Langfristigkeit.



