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Bitcoin am Rand des Absturzes: Analyst warnt vor 10.000-Dollar-Kollaps

Bitcoin auf der Kippe: Welche Faktoren könnten den dramatischen Rückgang auslösen und was bedeutet das für Krypto-Anleger?

Auf Einen Blick

  • Bitcoin könnte laut Bloomberg-Analyst Mike McGlone auf 10.000 US-Dollar fallen.
  • Ein Rückgang auf 10.000 US-Dollar würde einem Verlust von 91 % im Vergleich zum Allzeithoch von 109.000 US-Dollar im Januar 2025 entsprechen.
  • McGlone betont, dass sich der Bitcoin-Markt möglicherweise am Ende eines enormen Bullruns befindet.

Bitcoin-Preis vor potenziellem Rückgang

Laut Mike McGlone, Senior Commodity Strategist bei Bloomberg Intelligence, könnte der Bitcoin-Preis vor einem drastischen Rückgang stehen. In zwei separaten Beiträgen auf X am Freitag, den 14. März, äußerte McGlone die Besorgnis, dass Bitcoin möglicherweise auf 10.000 US-Dollar fallen könnte. Ein solches Szenario würde eine massive Abwertung von 91 % im Vergleich zum Allzeithoch von 109.000 US-Dollar im Januar 2025 bedeuten und einen Rückgang um 88 % gegenüber dem aktuellen Preis von rund 83.000 US-Dollar darstellen.

Ein Blick zurück auf historische Korrekturen

Das letzte Mal, dass Bitcoin einen derart signifikanten Rückgang erlebte, war im Jahr 2011, als der Preis um bis zu 92 % fiel. McGlone weist darauf hin, dass Bitcoin in einer Zeit geboren wurde, als der Aktienmarkt nach der Finanzkrise von 2008 seinen Tiefpunkt erreichte und seither einen der größten Bullruns unter riskanten Anlagen initiiert hat. Allerdings deutet McGlone an, dass dieser Trend jetzt möglicherweise an sein Ende kommt.

In einem weiteren Beitrag sprach der Analyst über den Rekordstart eines Bitcoin Exchange Traded Funds (ETF) und die pro-Krypto-Haltung von Präsident Donald Trump. Er argumentierte, dass der digitale Vermögenswert sich auf dem Höhepunkt einer Blase im Stil der Dotcom-Ära befinde.

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Marktanalyse und Kritiken

McGlone schlägt vor, dass der Rückgang auf 10.000 US-Dollar möglicherweise bereits begonnen hat. Er hebt hervor, dass die Risikomärkte Anzeichen einer Überhitzung zeigen, während Gold gleichzeitig ansteigt. „Gold ist bis zum 13. März 2025 um etwa 15 % gestiegen, während Bitcoin im gleichen Zeitraum gefallen ist“, schrieb McGlone.

Reaktionen auf McGlones Analyse kamen von Bitcoin- und Krypto-Befürwortern. David Weisberger, ein angesehener Marktanalyst, kritisierte McGlones Perspektive als fehlerhaft. Weisberger argumentierte, dass es unrealistisch sei, von einem Stillstand der Bitcoin-Akzeptanz und einem vollständigen Umschwung der Investoren auszugehen.

Der Bitcoin-Maximalist Joe Buchner fügte hinzu, dass ein Rückgang auf 10.000 US-Dollar auf weit größere globale Probleme hindeuten würde als nur auf den Krypto-Markt. Er betonte, dass im Falle eines solchen Rückgangs möglicherweise sogar größere geopolitische Krisen wie ein dritter Weltkrieg im Raum stünden und dass Bitcoin auch in Krisenzeiten als sicherer Hafen betrachtet würde.

Insgesamt verweist die aktuelle Diskussion um den Bitcoin-Preis auf die Herausforderungen und Unsicherheiten im Kryptomarkt, während Analysten wie McGlone Warnungen aussprechen und andere die Stabilität und Zukunftsaussichten für Bitcoin verteidigen.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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