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Bitcoin: Experten erwarten nächste Aufwärtswelle dank positiver Impulse

Positive Trends und institutionelle Investitionen: Welche Faktoren den Bitcoin-Markt anheizen könnten

Analysen von Bernstein deuten darauf hin, dass Investoren sich auf die nächste Phase des Bitcoin-Bullenmarktes einstellen sollten. Die Experten sind der Überzeugung, dass dieser aktuelle Bullenmarkt im vierten Quartal 2023 seinen Anfang nahm, begünstigt durch die steigende Wahrscheinlichkeit von Genehmigungen für Bitcoin-ETFs in den USA. Infolge dieser Entwicklungen stieg der Kurs der führenden Kryptowährung von 25.000 auf 46.000 US-Dollar, als die Fonds am 11. Januar 2024 in Betrieb gingen.

Die Experten sehen außerdem starke Zuflüsse in die ETFs als nächste entscheidende Bewegung, da der Erfolg bisher nicht eingepreist wurde und Bitcoin in der Folge auf ein Allzeithoch von rund 74.000 US-Dollar kletterte, bevor es zu einer mehrmonatigen Pause kam. Ein weiterer maßgeblicher Impuls könnte aus dem Wahlsieg des pro-krypto-eingestellten Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen im November 2024 resultieren, der diverse Versprechen hinsichtlich der Schaffung eines nationalen Bitcoin-Reservats und einer wohlwollenden Regulierung für digitale Vermögenswerte abgab. Dieser Trend könnte Bitcoin an seinem letzten Allzeithoch von circa 109.000 US-Dollar am Tag der Amtseinführung im letzten Monat katapultieren.

„Die nächste Phase des Bitcoin-Bullenmarktes steht in den Startlöchern, begünstigt durch mehrere positive Katalysatoren“, schrieb der Analyst Gautam Chhugani in einer Mitteilung an Kunden. „Wir sind überzeugt, dass die Crypto Task Force, geleitet von David Sacks, darauf abzielt, das nationale Bitcoin-Reservat unter der Anweisung des Präsidenten zu etablieren. Die Trump-Administration kündigte nebenbei die Schaffung eines Staatsfonds an, der wichtige US-Krypto-Unternehmen als strategische Vermögenswerte betrachtet.“

Ein solches Bitcoin-Reservat könnte durch die Federal Reserve oder das Finanzministerium finanziert werden. Chhugani merkte jedoch an, dass die Fed legislativen Zustimmung in Form eines neuen Gesetzes benötigen würde, finanziert durch Schulden oder den Verkauf eines Teils ihrer Goldreserven, was zu einer sofortigen Neubewertung der Kryptowährung führen könnte. Darüber hinaus könnten Bitcoin-Bestände, die von der US-Regierung beschlagnahmt wurden und einen Wert von etwa 20 Milliarden US-Dollar haben, ebenfalls in das Reservat einfließen, was möglicherweise einen globalen Wettlauf unter den Nationalstaaten auslösen könnte.

Siehe auch  Trump s Vision: USA als Zentrum der Kryptowährungen?

Weitere positive Katalysatoren für Bitcoin

Die Analysten heben außerdem bedeutende Entwicklungen hervor, die den nächsten Bullenmarkt für Bitcoin unterstützen könnten. So wurde in den letzten 13F-Einreichungen bei der Securities and Exchange Commission berichtet, dass der Staatsfonds von Abu Dhabi, Mubadala, eine Investition von 437 Millionen US-Dollar in Bitcoin-ETFs getätigt hat. Auch Banken wie Goldman Sachs und Barclays sowie das Unternehmen von Paul Tudor Jones haben ihre Positionen in diesem Bereich ausgebaut.

Bernstein hebt zudem die letzte Bitcoin-Akquisition von Strategy (ehemals MicroStrategy) hervor, die 742 Millionen US-Dollar betrug und deren Bestände auf 478.740 BTC (im Wert von 46 Millionen US-Dollar) anstieg. Die seit Jahresbeginn verzeichneten Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs belaufen sich mittlerweile auf fast 5 Milliarden US-Dollar, wobei für 2025 ein Volumen von 60 Milliarden prognostiziert wird. Zudem hob die SEC die Regelungen von SAB 121 auf, was Banken die Verwahrung von Krypto-Assets ermöglicht, und bietet somit weitere Katalysatoren für die Bitcoin-Entwicklung.

„Die Vereinigung von Akzeptanz durch Banken, institutionelle Investoren, Unternehmen und letztlich Staaten bringt Bitcoin als ernsthaften Konkurrenten zu Gold ins Spiel“, betonten die Analysten. „Mit einem Marktwert von 2 Billionen US-Dollar gegenüber einer Marktbewertung der nachgewiesenen Goldreserven von 18 Billionen US-Dollar sehen wir ein asymmetrisches Aufwärtspotenzial für Bitcoin.“

Gautam Chhugani hält langfristige Positionen in verschiedenen Kryptowährungen.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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