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Bitcoin: Warum Michael Saylor auf die Volatilität setzt und was sie bedeutet

Die Dynamik zwischen Preisbewegungen und Marktnutzung: Wie Bitcoin in Zeiten der Unsicherheit agiert und sich von traditionellen Vermögenswerten abhebt

Auf Einen Blick

  • Michael Saylor, Vorsitzender von Strategy, betont die Volatilität von Bitcoin als Ergebnis seiner Nützlichkeit.
  • Der Austausch über Bitcoin und traditionelle Märkte folgt auf Fragen von Dave Portnoy, einem prominenten Meme-Coins-Sammler.
  • Arthur Hayes, ehemaliger CEO von BitMEX, äußert abweichende Ansichten zur wirtschaftlichen Situation, insbesondere über die Auswirkungen von Zöllen.

Volatilität als Zeichen der Nützlichkeit

Michael Saylor, der Vorsitzende von Strategy, hebt immer wieder die Bedeutung der Volatilität von Bitcoin hervor und sieht diese als direkten Ausdruck seiner Nützlichkeit. Laut Saylor resultiert die Volatilität von Bitcoin aus seiner Liquidität und der jederzeitigen Verfügbarkeit. Diese Eigenschaften machen die Kryptowährung anfälliger für plötzliche Verkäufe während Marktpaniken. Trotz der kurzfristigen Risiken unterstreicht Saylor, dass der langfristige Wert von Bitcoin nicht von diesen Schwankungen betroffen ist.

Bitcoin und der Zusammenhang mit traditionellen Märkten

Saylor äußerte sich zu den Fragen von Dave Portnoy, bekannt für seine Sammlung von Meme-Coins, der die Beobachtung gemacht hatte, dass Bitcoin oft parallel zu den US-Börsen handelt, während es doch unabhängig vom US-Dollar sein soll. Portnoy stellte fest, dass der Preis von Bitcoin oft die Bewegungen der traditionellen Märkte widerspiegelt, was Saylor mit den Worten kommentierte, dass dies nicht bedeute, dass es langfristig korreliert sei – es zeige lediglich, dass es immer verfügbar sei.

Steuervorteile von Bitcoin

Saylor machte seine Aussagen zur Volatilität von Bitcoin nur einen Tag nachdem er den Vorteil der Kryptowährung gegenüber physischen Rohstoffen wie Gold bekräftigte. Er stellte heraus, dass Bitcoin nicht den Zöllen unterliegt, was ihn von anderen finanziellen Vermögenswerten abhebt. Diese Aussage erfolgt im Kontext der kürzlichen Zollverhängungen von Donald Trump auf importierte Waren, die erheblichen Einfluss auf den Finanzmarkt und physische Rohstoffe haben. Saylor argumentierte, dass diese Zollbefreiung Bitcoins Position als einzigartiges Finanzvermögen stärkt.

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Divergierende Meinungen zur wirtschaftlichen Situation

In der Zwischenzeit äußerte Arthur Hayes, der ehemalige CEO von BitMEX, eine abweichende Sichtweise zur wirtschaftlichen Landschaft. Hayes begrüßt die wirtschaftlichen Ungleichgewichte, die durch Zölle verursacht werden, und prognostiziert, dass die Lösung dieser Ungleichgewichte das Drucken von mehr Geld beinhalten wird. Er glaubt, dass dies letztlich Vermögenswerten wie Bitcoin zugutekommen wird. Darüber hinaus hob er hervor, dass die Schwäche des US-Dollars und der Trend, dass Ausländer US-Tech-Aktien verkaufen und Gelder repatriieren, positiv zu Bitcoins Wert in der mittelfristigen Perspektive beitragen werden.

Fazit

Saylor und Hayes bieten unterschiedliche Perspektiven auf die Rolle von Bitcoin in der aktuellen Wirtschaftslandschaft und dessen Zusammenhang mit traditionellen Märkten. Während Saylor die Volatilität als eine Nützlichkeit argumentiert und Bitcoins Vorteil durch Zollfreiheit unterstreicht, sieht Hayes die bestehenden wirtschaftlichen Ungleichgewichte als Chance für Kryptowährungen, sich weiter zu etablieren. Die Diskussion rund um Bitcoin bleibt daher komplex und vielschichtig.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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