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CoinShares : Bitcoin zieht 867 Millionen Dollar und dominiert Zuflüsse

„Steigende Investitionen und Bitcoin-Rekorde: Was treibt das Interesse an Krypto wirklich an?“

Auf Einen Blick

  • Digital Asset Investment Products verzeichneten letzte Woche Kapitalzuflüsse in Höhe von 882 Millionen US-Dollar.
  • Bitcoin dominierte die Zuflüsse mit 867 Millionen US-Dollar, während Ethereum nur 1,5 Millionen US-Dollar an Zuflüssen erhielt.
  • Die USA führten die regionalen Beiträge mit 840 Millionen US-Dollar an, während Schweden die höchsten Mittelabflüsse von 12 Millionen US-Dollar verzeichnete.

Kapitalzuflüsse in die digitalen Assets

Die Investitionsprodukte für digitale Vermögenswerte setzten ihren positiven Trend fort und verzeichneten die vierte Woche in Folge Kapitalzuflüsse. Laut Daten von CoinShares beliefen sich die Zuflüsse in der letzten Woche auf 882 Millionen US-Dollar, was die gesamten Zuflüsse seit Jahresbeginn (YTD) auf 6,7 Milliarden US-Dollar erhöht. Dieser Trend spiegelt ein anhaltendes Interesse der Anleger an digitalen Vermögenswerten wider, das mit dem jüngsten Anstieg der Kryptopreise zusammenfällt.

Bitcoin bleibt dominant

Bitcoin machte erneut den Großteil der Zuflüsse aus und zog letzte Woche 867 Millionen US-Dollar an. Diese Leistung führte dazu, dass die an der US-Börse gelisteten Bitcoin ETFs einen neuen Meilenstein erreichten. Seit ihrer Einführung im Januar 2024 haben diese ETFs netto 62,9 Milliarden US-Dollar angesammelt und damit den bisherigen Rekord von 61,6 Milliarden US-Dollar aus Februar übertroffen.

Im Vergleich dazu zeigte Ethereum lediglich begrenzte Aktivität mit nur 1,5 Millionen US-Dollar an Zuflüssen in der letzten Woche. Eine bemerkenswerte Entwicklung kam von Sui, das 11,7 Millionen US-Dollar an wöchentlichen Zuflüssen verzeichnete und damit sowohl Solana als auch Ethereum übertraf. Bislang liegen die YTD-Zuflüsse von Sui bei 84 Millionen US-Dollar, die vor Solanas 76 Millionen US-Dollar stehen.

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Trends und Treiber der Zuflüsse

Den Zahlen von CoinShares zufolge wurden die letzten Woche verzeichneten Zuflüsse hauptsächlich durch den iShares ETF von BlackRock angetrieben, der 1,02 Milliarden US-Dollar einbrachte. Diese Gewinne wurden jedoch teilweise durch Abflüsse aus mehreren anderen großen Anbietern, darunter Grayscale und Bitwise, neutralisiert. Insgesamt beliefen sich diese Abflüsse auf 257 Millionen US-Dollar.

Eine regionale Analyse zeigt, dass die USA ihre Dominanz behielten und 840 Millionen US-Dollar des globalen Gesamtbetrags beisteuerten. Deutschland folgte mit 44,5 Millionen US-Dollar und Australien mit 10,2 Millionen US-Dollar an Zuflüssen. Im Gegensatz dazu verzeichnete Schweden die höchsten regionalen Abflüsse mit einem Verlust von 12 Millionen US-Dollar, während Hongkong und Kanada negative Flüsse von 8 Millionen bzw. 4,3 Millionen US-Dollar erlebten.

Einfluss makroökonomischer Trends

Die jüngste Preissteigerung bei digitalen Assets und die Kapitalzuflüsse scheinen mit mehreren überlagerten Marktentwicklungen verknüpft zu sein. Zu den Haupttreibern zählt die globale Expansion des M2-Geldangebots, die die Liquidität in den Hauptwirtschaften erhöht hat.

Gleichzeitig drücken anhaltende Sorgen über Stagflation in den USA—wo die Inflation hoch bleibt, während das Wachstum langsamer wird—Anleger dazu, alternative Wertspeicher zu suchen. Zudem haben mehrere US-Bundesstaaten, darunter Arizona, damit begonnen, Gesetze zu erlassen, die Bitcoin als Teil ihrer strategischen Reservebestände anerkennen.

Fazit

Die aktuellen Entwicklungen im Bereich der digitalen Vermögenswerte zeigen ein zunehmendes Interesse und eine klare Marktdynamik. Durch positive Zuflüsse und das Vorantreiben etablierter Unternehmen wie BlackRock wird ein nachhaltiges Wachstum im Kryptosektor angestoßen.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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