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CryptoQuant CEO : Markt schwächt Bitcoin unter 100.000 Dollar Grenze

"Investoren im Ausnahmezustand: Was das Rekordtief des Fear Index für die Zukunft des Bitcoin bedeutet"

Auf Einen Blick

  • Bitcoin bleibt seit drei Tagen unter der 100.000-Dollar-Marke.
  • Der Fear & Greed Index fiel auf 10, was extreme Angst signalisiert.
  • Innerhalb von 24 Stunden wurden 616,94 Millionen Dollar an Zwangsliquidationen verzeichnet.

Marktentwicklung und aktuelle Bitcoin-Preise

Die globale Krypto-Märkte befinden sich diese Woche in einer tiefergehenden Risiko-Phase, da Bitcoin unter der kritischen 100.000-Dollar-Marke bleibt. Am 13. November 2025 fiel der Kurs erneut unter diesen psychologisch wichtigen Wert und hat nun draufhin drei Tage in Folge unter dieser Grenze verharrt. Der Bitcoin-Handel notierte zuletzt bei etwa 95.560 Dollar, was einem Rückgang von 0,51 % innerhalb der letzten 24 Stunden entspricht, und fast 10 % seit Wochenbeginn.

Angst unter den Investoren wächst

Laut dem Analysten JA Maartun von CryptoQuant ist der Fear & Greed Index auf 10 gefallen, was extreme Angst unter den Anlegern signalisiert. Dies ist der niedrigste Wert seit Juli 2022 und zeigt das wachsende Unbehagen in der Branche. Diese Unsicherheit hat sich insbesondere durch den Rückgang des Bitcoin-Kurses verstärkt, der am Wochenende auf 92.900 Dollar sank.

Liquidationen und Märkte unter Druck

Die Volatilität des Marktes führte zu erheblichen Liquidationen auf Derivateplattformen. Daten von CoinGlass belegen, dass innerhalb von 24 Stunden 616,94 Millionen Dollar an Zwangsliquidationen zu verzeichnen waren, wobei Long-Positionen 397,17 Millionen Dollar und Short-Positionen 219,77 Millionen Dollar ausmachten. Die größte Einzelauflösung betraf eine Bestellung in Höhe von 30,60 Millionen Dollar auf Hyperliquid, die mit dem BTCUSD-Paar verbunden war.

Siehe auch  Trump-Familie und der fällt Bitcoin: Ein Markt im Sinkflug

Marktprognose und Statements von CryptoQuant

Trotz der aktuellen Rückgänge betonte Ki Young Ju, CEO von CryptoQuant, dass der Markt noch nicht in eine bestätigte Bärenphase eingetreten sei. Er argumentierte, dass die Zuflüsse weiterhin das Netzwerk unterstützen. Ju wies darauf hin, dass die realisierte Kapitalisierung von Bitcoin kürzlich 1,1 Billionen Dollar erreichte, was den laufenden Kapitalfluss in das Asset verdeutlicht. Er erkannte auch an, dass frühe große Investoren Verkäufe tätigen, sieht aber die Möglichkeit, dass sich der Druck verringert, wenn diese Verkäufe nachlassen und sich die globale makroökonomische Stimmung verbessert.

Diese Entwicklungen im Krypto-Markt unterstreichen die Unsicherheit unter den Investoren und die potenziellen Herausforderungen, die die Branche in naher Zukunft bewältigen muss.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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