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Droht dem Kryptomarkt eine Liquidationskaskade? – Lekker Capital warnt vor harten Zeiten für Altcoins

Altcoin-Investoren aufgepasst: Könnte jetzt Panik angesagt sein? - DL News

Mit den jüngsten Aussagen von Quinn Thompson, dem Gründer des Krypto-Hedgefonds Lekker Capital, könnten Altcoin-Investoren vor turbulenten Zeiten stehen. Laut Thompson könnte sich der Krypto-Markt auf dem Weg zu einer ernsthaften Liquidationskaskade befinden. Insbesondere Altcoins könnten von schwindender Nachfrage, steigendem Angebot und einer veränderten Marktstruktur stark betroffen sein.

Ein entscheidender Faktor, der die Entwicklung beeinflusst, ist die Einführung von Bitcoin-Spot-Börsengehandelten Fonds (ETFs). Thompson zufolge hat dies die Struktur des Kryptomarkts verändert. Früher flossen in Bullenmärkten die Gelder von Bitcoin und Ethereum nach und nach in kleinere Kryptowährungen, da die Händler mutiger wurden. Heutzutage haben Anleger, die über ETFs Exposure zu Bitcoin erhalten, keine einfache Möglichkeit, Altcoins oder Münzen neben Bitcoin in ihren Brokerkonten zu kaufen.

Dies führt laut Thompson zu einem Mangel an Nachfrage, um das inflationsbedingte Angebot von Altcoins in Höhe von rund 3 Milliarden US-Dollar pro Monat in den nächsten ein bis zwei Jahren zu stützen. Dies könnte dazu führen, dass einige Kryptowährungen besser abschneiden als andere, während die Streuung zunimmt statt abnimmt.

Thompson hebt hervor, dass ETF-Zuflüsse nachlassen und Risikokapitalfonds Kapital durch den Verkauf ihrer Krypto-Bestände aufnehmen. Die Angebotsschwemme von Stablecoins, die manchmal als Maßstab für die Nachfrage von Händlern verwendet wird, hat ebenfalls ein Plateau erreicht. Dies in Kombination mit der Tatsache, dass viele Kryptoprojekte den Zugriff auf ihre Token-Bestände freischalten, könnte zu einer stärkeren Nachfrageerhöhung führen.

Besonders kritisch wird die Situation für Altcoins, da viele Kryptoprojekte den Zugriff auf ihre Token-Fonds freischalten, was zu einem Angebotsüberschuss auf dem Markt führen könnte. Die Teams hinter den Projekten und ihre Investoren könnten weiterhin mehr Zugang zu ihren Münzreserven haben, die sie bisher nicht verkaufen konnten. Neue Käufer werden wahrscheinlich nicht einspringen, um den negativen Einfluss abzufedern.

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In Anbetracht des bereits niedrigen Handelsvolumens im Sommer und der Kombination aus erheblichen Token-Aufschlüsslungen und Verkaufsdruck von Risikokapitalgebern könnte es für die meisten Tokens ein schwerer Weg bergauf werden. Trotz Thompsons Aussage, dass derzeit noch keine Panik angebracht sei, erwartet er, dass sich dies ändern wird.

Die Situation am Kryptomarkt ist also ernst und erfordert eine genaue Beobachtung, insbesondere für Altcoin-Investoren. Die Entwicklungen in Bezug auf Angebot und Nachfrage sowie die Veränderungen in der Marktstruktur könnten erhebliche Auswirkungen auf die Werte von Kryptowährungen haben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Prognosen von Quinn Thompson bewahrheiten und wie sich die Anleger auf mögliche Turbulenzen im Krypto-Markt vorbereiten können.

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