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Glückliche Enthüllung: Hacker knacken vergessenes 20-stelliges Krypto-Wallet-Passwort

Die wahre Geschichte hinter dem erfolgreichen Knacken eines 20-stelligen Passworts

Die Geschichte eines Bitcoin-Besitzers, der den Zugriff auf sein Krypto-Wallet verloren hatte, klingt wie ein Albtraum für viele. Doch für einen anonymen Bitcoin-Besitzer, der sein Passwort vergessen hatte, nahm die Geschichte ein glückliches Ende. Das elf Jahre alte und 20-stellige Passwort zu seinem Wallet im Wert von rund 2,8 Millionen Euro schien verloren zu sein, bis eine Sicherheitslücke im Passwortmanager Roboform zur Rettung kam.

Der Wallet-Besitzer, der anonym als "Michael" bezeichnet wurde, hatte sein Krypto-Wallet durch ein Passwort geschützt, das in einer mit TrueCrypt verschlüsselten Datei gespeichert war. Aufgrund eines Schadens an der Datei konnte er nicht mehr auf das Passwort zugreifen, das mithilfe von Roboform generiert worden war. Die Chancen, sich an ein 20-stelliges Passwort zu erinnern, das zufällig generiert wurde, waren sehr gering.

In seiner Not wandte sich Michael an mehrere Kryptografieexperten, darunter Joe Grand und seinen deutschen Kollegen Bruno. Gemeinsam gelang es ihnen, das Passwort zu knacken, indem sie eine Schwachstelle im Roboform-Manager ausnutzten. Es stellte sich heraus, dass die generierten Passwörter nicht so zufällig waren, wie die Software angab, sondern auf der Systemzeit basierten.

Obwohl die Schwachstelle im System bereits im Juni 2015 behoben wurde, wurden Passwörter vor diesem Zeitpunkt nach dem deterministischen Schema generiert. Auch Michael hatte sein Passwort vor dem Update mit Roboform erstellt und konnte das genaue Erstellungsdatum nur grob eingrenzen. Grand und Bruno gelang es jedoch, durch verschiedene Parameter und Zeitstempel das Erstellungsdatum des Passworts zu rekonstruieren: der 15. Mai 2013 um 16:10:40 Uhr.

Mit dieser entscheidenden Information war es den Experten ein Leichtes, das tatsächliche Passwort zu entschlüsseln und an Michael zurückzugeben. Die beiden Experten erhielten einen Teil der Bitcoins als Belohnung, während der Wallet-Besitzer einen kleinen Teil für einen hohen Kurs verkaufte.

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Diese Geschichte verdeutlicht die Bedeutung von robusten Passwortschutzmaßnahmen und die Risiken von Sicherheitslücken in Passwortmanagern. Es ist wichtig, dass Nutzer sich der Schwachstellen in ihren Sicherheitsvorkehrungen bewusst sind und diese regelmäßig überprüfen lassen, um solche Situationen zu vermeiden.

Die erfolgreiche Entschlüsselung des 20-stelligen Passworts durch die Experten zeigt auch, dass mit Fachwissen und dem richtigen Ansatz selbst scheinbar ausweglose Situationen gemeistert werden können. Die Zusammenarbeit zwischen Michael und den Kryptografieexperten ist ein Beispiel dafür, wie Teamwork und Expertise zu bahnbrechenden Lösungen führen können.

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Geschichte von Michael und seinem verlorenen Passwort ein Happy End gefunden hat, dank der Fähigkeiten und dem Engagement der Experten. Es zeigt auch, wie wichtig es ist, sich auf qualifizierte Fachleute zu verlassen, wenn es um komplexe Sicherheitsprobleme geht. Die Welt der Kryptowährungen birgt viele Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt, um Vermögen zu schützen und zu vermehren.

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