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Jordi Visser : Prognose prescht Bitcoin auf mögliche Aufwärtsbewegung

"Warum ein plötzlicher Preisanstieg von Bitcoin bevorsteht – Ein Blick auf die geheimen Faktoren hinter der aktuellen Marktentwicklung"

Auf Einen Blick

  • Jordi Visser, ehemaliger Geschäftsführer von Morgan Stanley, prognostiziert einen baldigen Anstieg von Bitcoin.
  • Der Preis von Bitcoin hat in den letzten Tagen um 1,84% auf 110.412 $ nachgelassen.
  • Eine umfangreiche Verkaufsaktion und sich ändernde Marktbedingungen haben das Vertrauen der Investoren beeinträchtigt.

Bitcoin sieht sich Druck ausgesetzt

In den letzten Tagen hat Bitcoin signifikanten Druck erfahren, wobei der Preis aktuell bei 110.412 $ liegt. Dies entspricht einem Rückgang von 1,84% in den letzten 24 Stunden und ist 11% niedriger als der Höhepunkt am 14. August, als Bitcoin bei 124.517 $ gehandelt wurde. Ein Großteil der Gewinne, die auf die schillernde Rede von Jerome Powell, dem Vorsitzenden der Federal Reserve, bei der Jackson Hole Konferenz zurückzuführen waren, wurden mittlerweile wieder abgegeben.

Die Analyse von Jordi Visser

Im Rahmen seines Podcasts nahm Anthony Pompliano Kontakt zu Jordi Visser, dem CIO von Weiss Multi-Strategy Advisers und einem ehemaligen Managing Director von Morgan Stanley, auf. Pompliano äußerte die Frustration vieler Investoren über die Frage, warum Bitcoin trotz starker Erwartungen an eine erneute Rally nicht gestiegen ist. Visser erklärte, er sei überrascht gewesen, dass Bitcoin nicht höher gestiegen ist, als Ethereum seine alten Höchststände übertraf. Ethereum verzeichnete am 22. August einen Anstieg von 14,33% und erreichte zwei Tage später ein neues Allzeithoch von 4.955 $.

Visser wies darauf hin, dass Bitcoin eng mit dem Aktienmarkt und dem Technologiesektor verbunden ist. Er erklärte, dass, wenn die Dynamik in der KI-Branche nachlässt, Einzelinvestoren häufig Geld aus Vermögenswerten wie Bitcoin abziehen. Zusätzlich spielte auch die veränderte Markteinschätzung bezüglich möglicher Zinssenkungen der Federal Reserve eine Rolle. Vor einer Woche hatten die Märkte eine Zinssenkung für September vollständig eingepreist; dieser Probability ist mittlerweile auf etwa 70% gefallen, was das Vertrauen der Investoren erschüttert hat.

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Aussichten für Bitcoin

Trotz dieser Rückschläge betonte Visser jedoch, dass die allgemeinen Voraussetzungen nach wie vor für Bitcoin sprechen. Er stellte fest, dass starke PMI-Werte häufig mit den besten Rallyes von Bitcoin korrelieren und argumentierte, dass dieselben Bedingungen jetzt gegeben sind.

Er war sich bewusst, dass die Zeit für einen massiven Ausbruch in diesem Jahr knapp wird, blieb jedoch optimistisch und bemerkte: „Ich konzentriere mich weiterhin darauf, dass das Ding einen sehr, sehr starken Anstieg erleben wird.“ Besondere Aufmerksamkeit richtete Visser darauf, dass Hedgefonds und Institutionen mittlerweile eine größere Rolle im Bitcoin-Markt spielen. Diese nutzen Bitcoin häufig als liquide Absicherung gegen Technologieexponierungen, was zu starken Schwankungen führen kann.

Visser ist überzeugt, dass Investoren letztendlich in Bitcoin umschichten werden, sobald traditionelle Technologieriesen an Schwung verlieren. „Jeder, der nach Betas und Technologie sucht, wird in Bitcoin investieren müssen“, merkte er an.

Die Situation bleibt spannend, und obwohl der Markt momentan herausfordernd ist, bleibt das langfristige Ausblick auf Bitcoin potenziell positiv.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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