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„Michael Saylor: Rekordverluste bei Bitcoin-Investitionen sorgen für Druck“

"Die Risiken einer aggressiven Investitionsstrategie: Kann Saylor seinen Verlust in der Bitcoin-Krise noch umkehren?"

Auf Einen Blick

  • Michael Saylor, Executive Chairman von MicroStrategy, erleidet massive Verluste durch aggressive Bitcoin-Käufe.
  • In den letzten vier Monaten belief sich der unrealized Verlust auf 3 Milliarden USD.
  • MicroStrategy kaufte Bitcoin, als Preise zwischen 84.000 und 106.000 USD lagen, einschließlich eines Kaufes von 810,107 BTC am 27. Januar.

Verluste durch aggressive Kaufstrategie

Michael Saylor, Executive Chairman von MicroStrategy und einer der bekanntesten institutionellen Unterstützer von Bitcoin, sieht sich zunehmendem Druck gegenüber, da seine aggressive Bitcoin-Akquisitionsstrategie zu erheblichen Verlusten führt. In den letzten vier Monaten hat Saylor laut den neuesten Daten einen unglaublich hohen unrealisierten Verlust von 3 Milliarden USD erlitten. Dies könnte das schlechteste Kaufzeitfenster in seiner Anlagegeschichte darstellen.

Kaufpreise und Marktanalyse

MicroStrategy hat zwischen November 2024 und März 2025 Bitcoin im Wert von mehreren Milliarden USD angehäuft. Die Kaufpreise für Bitcoin lagen im Durchschnitt zwischen 84.000 und über 106.000 USD. Besonders auffällig ist der Kauf von 820.356 Bitcoin am 24. Februar zu einem durchschnittlichen Preis von 97.514 USD, was derzeit einen Verlust von fast 318 Millionen USD bedeutet.

Ein weiterer erheblicher Verlust stammt vom Kauf am 27. Januar, als 810.107 Bitcoin zu einem Preis von 105.596 USD pro Stück erstanden wurden. Dies führt zu einem schmerzhaften Drawdown von 24% oder einem unrealisierten Verlust von 269 Millionen USD.

Marktkorrektur und zukünftige Aussichten

Saylor’s aktive Kaufperiode fiel mit dem lokalen Höchststand des Bitcoin-Preises Anfang 2025 zusammen. Die anschließende Marktkorrektur hat MicroStrategy verwundbar gemacht, trotz Sailors langfristiger Überzeugung. Es zeigt sich ein besorgniserregender Trend: Der Markt hat sich abgeschwächt, während Saylor seine Käufe in der Hochphase des Bitcoin-Wertes ausweitete.

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Diese Positionen dürften tief im Minus bleiben, es sei denn, Bitcoin erlebt eine signifikante Erholung. Der aktuelle Kurs liegt immer noch unter den letzten Kaufpreisen, was die Gefahren einer aggressiven DCA-Strategie (Dollar-Cost-Averaging) während Zeiten extremer Marktentwicklung verdeutlicht. Obwohl die letzten Handlungen spekulativ und teuer erscheinen, hat Saylor Bitcoin zu einer Unternehmensstrategie gemacht. Sollte Bitcoin nicht schnell wieder über die 90.000 bis 100.000 USD-Marke steigen, könnte sich die Belastung für die Bilanz von MicroStrategy weiter verschärfen.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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