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Nordea : Bitcoin ETPs ermöglichen Kunden direkten Zugang ab Dezember 2025

Nordea eröffnet den Kunden den Zugang zu Bitcoin ETPs: Was bedeutet das für die Zukunft der regulierten Krypto-Investitionen in Europa?

Auf Einen Blick

  • Nordea ermöglicht Bitcoin ETP-Handel ab Dezember 2025
  • Kunden können über reguläre Konten in synthetische Bitcoin ETPs investieren
  • Neuerungen erfolgen nach der Umsetzung der MiCA-Regulierung im Dezember 2024

Nordea öffnet den Zugang zu Bitcoin ETPs

Die Nordea Bank, eine der größten Banken Europas mit einem Vermögen von 648 Milliarden Euro, hat bekannt gegeben, dass sie ihren Kunden ab Dezember 2025 den Handel mit Bitcoin ETPs (Exchange Traded Products) direkt auf ihren Plattformen ermöglichen wird. Dies wird es den Kunden erlauben, über reguläre Investmentkonten in ein synthetisches Bitcoin ETP von CoinShares zu investieren.

Regulatorische Rahmenbedingungen und ihre Bedeutung

Nordea stellt klar, dass dieser Schritt nach der vollständigen Umsetzung der EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) im Dezember 2024 erfolgt. MiCA schafft den ersten EU-weiten rechtlichen Rahmen für Kryptowährungen und legt spezifische Regeln für den Anlegerschutz sowie die regulatorische Aufsicht fest. Nordea hebt die Bedeutung dieser Sicherheitsvorkehrungen hervor, die zu ihrer Entscheidung geführt haben, Krypto-gebundene Investmentprodukte anzubieten.

Ein Schritt in Richtung institutioneller Krypto-Zugang

Die Einführung von Bitcoin-gebundenen Produkten auf den Handelsplattformen von Nordea stellt einen bedeutenden Fortschritt für die breit angelegte Annahme regulierter Krypto-Investitionen in Europa dar. Dies zeigt das Vertrauen traditioneller Institutionen in die sichere Integration digitaler Vermögenswerte innerhalb des europäischen Finanzsystems. Durch den Zugang zu Bitcoin-Engagement unterstreicht Nordea die fortschreitende Entwicklung in eine gut regulierte Umgebung für institutionelle Teilhabe an Krypto, ähnlich wie es in den USA zu beobachten ist.

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Zusätzlich unterstreicht die Entscheidung von Nordea einen Trend im nordischen Finanzsektor, in dem zunehmend Krypto-Assets innerhalb regulierter Rahmenbedingungen aufgenommen werden. Plattformen wie Nordnet bieten bereits ähnliche ETP-Handelsoptionen an, während Krypto-Fondanbieter wie Valour mit Banken zusammenarbeiten, um regulierte ETPs in der Region zu listen. Zudem erweitern Börsen wie die Norwegian Block Exchange ihre Fiat-zu-Krypto-Dienste, was die Verbindung zwischen traditioneller Finanzen und den wachsenden tokenisierten Vermögensmärkten in Europa weiter festigt.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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