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O’Leary : lehnt Bitcoin-Reservestrategie ab und sieht kein bipartisanes Potenzial

Die Debatte um eine Bitcoin-Reserve: Wirtschaftliche Chancen oder unrealistische Vision?

Auf Einen Blick

  • Kevin O’Leary lehnt das Konzept eines Strategic Bitcoin Reserve ab und sieht dafür keine bipartisan Unterstützung.
  • Anthony Scaramucci betont, dass der Vorschlag der Senatorin Cynthia Lummis der US-Wirtschaft zugutekommen könnte.
  • MicroStrategy hat kürzlich Bitcoin im Wert von 180,3 Millionen USD erworben, was die gesamte Menge auf 555.450 BTC erhöht.

O’Learys Ablehnung des Strategic Bitcoin Reserve

Kevin O’Leary, bekannt als Investor aus der TV-Show Shark Tank, äußerte sich entschieden gegen den Vorschlag eines Strategic Bitcoin Reserve. Er ist überzeugt, dass dieser nicht durchsetzbar ist, trotz der starken Unterstützung von Branchenführern wie Michael Saylor. In einem öffentlichen Austausch mit Anthony Scaramucci, dem Gründer von SkyBridge, wurde das Thema während einer Diskussion angesprochen.

Diskussion über die wirtschaftlichen Vorteile

Im Rahmen der Debatte, die auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Scaramucci ausgestrahlt wurde, ergaben sich unterschiedliche Ansichten. Eine Frage aus dem Publikum zielte darauf ab, ob das vorgeschlagene Bitcoin-Gesetz der US-Wirtschaft zugutekommen könnte. O’Leary kritisierte, dass Michaels Saylors aggressive Bitcoin-Strategie eigennützig sei, während Scaramucci die Meinung vertrat, dass die Gesetzgebung von Senatorin Cynthia Lummis positive Auswirkungen auf die Wirtschaft haben könnte.

Hintergrund zur Gesetzesinitiative

Senatorin Cynthia Lummis hatte den Strategic Bitcoin Reserve Bill in diesem Jahr erneut eingebracht, mit neuen Mitunterzeichnern. Das Gesetz zielt darauf ab, sichere Bitcoin-Tresore unter dem US-Finanzministerium einzurichten, und sieht vor, dass die Regierung eine Million BTC kauft, um den Dollar zu stärken und die nationale Schulden zu verringern.

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Scaramucci erläuterte auch, dass die USA bereits 27 strategische Reserven besitzen, wie z.B. Öl und Gold, und diese Tatsache als Argument für die mögliche Ergänzung von Bitcoin zur Liste anführt.

Marktbewegungen und Zukunftsperspektiven

In einem separaten Bitcoin-Symposium äußerte Michael Saylor, der Vorsitzende von MicroStrategy, dass die USA durch den schrittweisen Erwerb von Bitcoin potenziell 106 Billionen USD verdienen könnten.

Gleichzeitig hat MicroStrategy kürzlich Bitcoins für 180,3 Millionen USD erworben, wodurch sich die gesamte Menge auf 555.450 BTC erhöht hat. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 68.550 USD pro Coin, was auf eine kumulierte Investition von etwa 38,08 Milliarden USD hinweist. Saylor bekräftigte zudem, dass er den Bitcoin-Akkumulation unabhängig von den zukünftigen Preisen fortsetzen wolle und dies sogar auf bis zu 1 Milliarde USD pro Tag steigern könnte.

Regulierung von Stablecoins im Fokus

O’Leary wies im Gegensatz zu den Bitcoin-Plänen auf die Bedeutung einer Regulierung von Stablecoins hin. Er glaubt, dass der US-Kongress eher ein Gesetz verabschieden wird, das digitale Dollar erlaubt, international kostengünstig zu transferieren. Dabei erwähnte er, dass mit Stablecoins Dollar-Überweisungen nur einen Basispunkt kosten würden, im Gegensatz zu den 2%, die herkömmliche Banken verlangen. Nach O’Learys Einschätzung ist dieses Szenario realistischer als die Schaffung eines Bitcoin-Reserves durch die Regierung.

Fazit

Die Kontroversen rund um das Thema Bitcoin und potenzielle gesetzliche Initiativen zeigen, wie divergierend die Ansichten unter Investoren und politischen Entscheidungsträgern sind. Während O’Leary eine klare Ablehnung formuliert, sieht Scaramucci Chancen für eine positive Entwicklung der Wirtschaft. Unabhängig von den Meinungen der beiden Investoren bleibt die Zukunft der Bitcoin-Regulierung und -Strategie ungewiss.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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