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Panama-Stadt: Jetzt auch Krypto-Zahlungen für kommunale Dienstleistungen!

Panamas Schritt in die digitale Zukunft: Wie der neue Zahlungsdienst die Finanzlandschaft der Stadt revolutionieren könnte

Auf Einen Blick

  • Panama City hat einen Vertrag mit Towerbank unterzeichnet, um Krypto-Zahlungen für kommunale Dienstleistungen zu ermöglichen.
  • Die Einwohner können bald Zahlungen in Bitcoin, Ethereum, USD Coin und Tether leisten.
  • Die Entscheidung steht im Einklang mit dem globalen Trend von Städten, Krypto für Steuerzahlungen zu akzeptieren.

Zusammenarbeit mit Towerbank

Panama City hat kürzlich eine bedeutende Vereinbarung mit Towerbank unterzeichnet, einer der größten Banken des Landes, um Krypto-Zahlungen für verschiedene kommunale Dienstleistungen zu ermöglichen, einschließlich Steuern, Gebühren und Genehmigungen. Diese Initiative stellt einen großen Fortschritt bei der Annahme digitaler Währungen in der Stadt dar.

Laut Bürgermeister Mayer Mizrachi wird durch diese Zusammenarbeit die Notwendigkeit neuer Gesetze umgangen, was den Prozess der Krypto-Integration vereinfacht. Ziel ist es, eine sichere und rechtlich fundierte Plattform für die Akzeptanz von Kryptowährungen zu schaffen.

Der Ansatz von Panama City

Die Entscheidung zur Integration von Krypto-Zahlungen resultiert aus der Schwierigkeit, ein letztes Jahr vorgeschlagenes Krypto-Gesetz zu verabschieden. Das Team um Mizrachi erkannte, dass rechtliche Hürden den Fortschritt behindern könnten und suchte nach alternativen Lösungen. Towerbank fungiert dabei als wichtiger Intermediär, der es der Stadt ermöglicht, Kryptowährungszahlungen zu akzeptieren. Einwohner, die in Krypto zahlen, sehen ihre Zahlungen sofort in Fiat umgewandelt, um die Einhaltung bestehender Vorschriften zu gewährleisten.

Mizrachi betont, dass ohne Banken wie Towerbank Panama Gefahr laufen könnte, im sich schnell entwickelnden Finanzbereich zurückzufallen. Der flexible Bankensektor der Stadt lässt Panama City zu einem Testgelände für Krypto-Integration in komunalen Zahlungen werden.

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Globale Trends und Vergleiche

Die Entscheidung von Panama City passt in einen weltweiten Trend, bei dem immer mehr Städte und Staaten Krypto für Steuerzahlungen in Betracht ziehen. So begann der US-Bundesstaat Colorado bereits 2022 mit der Akzeptanz von Krypto für Steuern und wandelte diese sofort in Fiat-Währung um. Auch die kanadische Stadt Vancouver hat im Dezember 2024 beschlossen, die Integration von Bitcoin in ihr Finanzsystem zu prüfen, um eine „Bitcoin-freundliche Stadt“ zu schaffen.

Städte wie Lugano in der Schweiz zeigen ebenfalls, dass digitale Währungen vermehrt auch auf kommunaler Ebene akzeptiert werden. Mit dieser Initiative positioniert sich Panama City als Vorreiter in der digitalen Finanzwelt Lateinamerikas und erhöht damit ihre Wettbewerbsfähigkeit in der Region.

Fazit

Die Kooperation zwischen Panama City und Towerbank zur Integration von Krypto-Zahlungen markiert einen historischen Schritt für die Akzeptanz digitaler Währungen in der Stadt. Es spiegelt nicht nur die Innovationskraft des panamaischen Finanzsektors wider, sondern auch den globalen Trend hin zu einer breiteren Nutzung von Kryptowährungen in der öffentlichen Verwaltung.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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