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Saylor : Bitcoin-Treasury-Offensive mobilisiert 955.048 Bitcoins

Warum eine strategische Bitcoin-Allokation für Unternehmen entscheidend ist

Auf Einen Blick

  • Michael Saylor, ehemaliger CEO von MicroStrategy, betont, dass das Unternehmen nicht alle Bitcoins besitzen will.
  • Aktuell halten öffentliche Unternehmen 955.048 Bitcoins, was 4,55 % des gesamten Bitcoin-Angebots entspricht.
  • Strategy (früher MicroStrategy) hat in diesem Jahr vier Börsengänge (IPOs) erfolgreich abgeschlossen, zuletzt mit einem Kapital von 2,52 Milliarden Dollar.

Strategie zur Bitcoin-Allokation

In einem Auftritt am Freitag in der CNBC-Sendung „Squawk Box“ äußerte Michael Saylor, dass Strategy (ehemals MicroStrategy) nicht das Ziel verfolgt, alle Bitcoins zu besitzen. „Wir möchten, dass auch andere ihren Anteil erhalten“, fügte er hinzu. Saylor glaubt, dass der Besitz von 3-7 % des gesamten Bitcoin-Angebots nicht als „zu viel“ betrachtet werden sollte. Er erklärte: „Ich glaube nicht, dass wir alles bekommen werden. Ich denke, 3-5 % oder 3-7 % sind nicht zu viel.“

Bitcoin-Bewegung im Aufschwung

Der 60-jährige Unternehmer stellte fest, dass es derzeit 160 Unternehmen gibt, die von Bitcoin profitieren. „Die Bewegung in Richtung Bitcoin-Treasuries explodiert“, bemerkte Saylor. Aktuell halten öffentliche Unternehmen eine Gesamtsumme von 955.048 Bitcoins, was 4,55 % des gesamten Bitcoin-Angebots entspricht. Laut Saylor „demonetarisiert“ Bitcoin andere Anlageklassen wie ausländische Immobilien, Private Equity und öffentliche Aktien. Er betont, dass Unternehmen, die Wert für die Aktionäre schaffen wollen, ihre Reserven in greifbare Vermögenswerte wie Bitcoin investieren sollten. Gold und Immobilien sind aus seiner Sicht nicht sinnvoll, während Bitcoin eine sinnvolle Alternative darstellt.

IPO-Erfolge von Strategy

Saylor erinnerte daran, dass sein Unternehmen in diesem Jahr bereits vier Börsengänge (IPOs) erfolgreich abgeschlossen hat. Vor kurzem stellte das in Virginia ansässige Unternehmen seinen IPO für „Stretch“ (STRC) vor und erzielte dabei ein beeindruckendes Kapital von 2,52 Milliarden Dollar. Saylor beschreibt „Stretch“ als das „spannendste“ Produkt des Unternehmens bis heute. Strategy verwandelt volatilen digitalen Kapitalanlagen in Wertpapiere, die für professionelle Investoren zugänglich sind und trägt so zur Weiterentwicklung des Finanzmarktes bei.

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Schlussbetrachtung

Die Ausführungen von Michael Saylor verdeutlichen seinen strategischen Ansatz für den Bitcoin-Markt und die Rolle von Unternehmen, die in digitale Vermögenswerte investieren. Mit dem Anstieg öffentlicher Unternehmen, die Bitcoin nutzen, und den bemerkenswerten IPO-Erfolgen von Strategy ist die Landschaft der digitalen Finanzanlagen in Bewegung.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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