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Saylor : Prognose treibt Bitcoin auf 11,9 Millionen USD pro Coin

"Die unaufhaltsame Aufwärtsbewegung: Warum Bitcoin als die neue Reservewährung gilt und Gold in den Schatten stellt"

Auf Einen Blick

  • Michael Saylor prognostiziert, dass Bitcoin zehnmal größer als Gold werden könnte.
  • Der Markt für Bitcoin hat aktuell eine Kapitalisierung von ca. 2,24 Billionen USD.
  • Unternehmen erhöhen ihre Bitcoin-Reserven in einem nie dagewesenen Ausmaß.

Michael Saylor und seine Bitcoin-Prognosen

Michael Saylor, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender von Strategy, hat mit seinen optimistischen Aussagen über Bitcoin erneut globale Beachtung gefunden. In einem aktuellen Interview äußerte er die Prognose, dass die größte Kryptowährung der Welt möglicherweise auf das Zehnfache des Wertes von Gold anwachsen könnte. Diese Äußerung spiegelt seine langjährige Überzeugung wider, dass Bitcoin zur dominierenden globalen Wertaufbewahrung werden wird.

Der Vergleich von Bitcoin und Gold

Aktuell beläuft sich die Marktkapitalisierung von Bitcoin auf etwa 2,24 Billionen USD, während Gold über eine Bewertung von mehr als 25,5 Billionen USD verfügt. Saylor’s Prognose deutet darauf hin, dass Bitcoin letztendlich eine Marktobergrenze von über 250 Billionen USD erreichen könnte. Dies würde bei einer festgelegten Gesamtmenge von nur 21 Millionen Münzen einem Wert von nahezu 11,9 Millionen USD pro Bitcoin entsprechen.

Der Weg zu solch einer Zahl setzt einen außergewöhnlichen Anstieg von über 10.000 % von den gegenwärtigen Handelspreisen voraus. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegt der Bitcoin-Preis bei 112.599 USD, was einem Rückgang von 0,50 % in den letzten 24 Stunden entspricht.

Marktdynamik und die Nachfrage nach Bitcoin

Saylor basiert seine Argumentation auf der Dynamik von Angebot und Nachfrage. Ihm zufolge führt das wachsende Interesse von Unternehmensschatzämtern und institutionellen Investoren zu einem strukturellen Nachfrageüberhang. Derzeit generieren Bitcoin-Miner täglich rund 900 Münzen. Berichten zufolge übersteigt die Nachfrage jedoch dieses Angebot. Eine Studie von River Financial hat ergeben, dass Unternehmen täglich etwa 1.755 BTC kaufen. Zudem erwerben ETFs im Durchschnitt 1.430 Münzen. In der Summe übersteigt die Nachfrage das neu geschaffene Angebot um mehr als das Dreifache, wodurch ein anhaltender Preisdruck entsteht.

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Bitcoin als digitales Kapital

Für Saylor geht es bei Bitcoin nicht nur um Zahlen; er hebt hervor, dass Bitcoin im Gegensatz zu Gold grenzüberschreitend, programmierbar und zollresistent ist. Oft vergleicht er die Leichtigkeit, mit der Bitcoin über Grenzen transferiert werden kann, mit den physischen Einschränkungen von Gold und bemerkt: „Man kann Gold nicht teleportieren.“

Er unterstützt auch den vorgeschlagenen Bitcoin-Reservegesetzesentwurf der USA, da er dessen potenzielle Vorteile für Unternehmens- und nationale Bilanzen betont. In seinen Worten: „Bitcoin ist Geld, alles andere ist Kredit.“ Dieser Satz, einst mit Gold assoziiert, unterstreicht seine Überzeugung, dass Bitcoin zur ultimativen Form von digitalem Kapital geworden ist.

Erweiterung der Unternehmensreserven

Unternehmensschatzämter validieren zunehmend Saylors These. MicroStrategy selbst, unter seiner Leitung, erhöht weiterhin seine Bitcoin-Reserven. Erst letzte Woche gab das Unternehmen den Erwerb von 850 BTC bekannt, was einem Gegenwert von fast 100 Millionen USD bei einem Durchschnittspreis von 117.344 USD entspricht. Dadurch stiegen die gesamten Bestände von MicroStrategy auf 639.835 BTC, die für 47,33 Milliarden USD zu einem Durchschnittspreis von 73.971 USD pro Münze erworben wurden.

Weitere Unternehmen folgen diesem Trend. Das japanische Unternehmen Metaplanet hat kürzlich seine Reserven um 632 Millionen USD erhöht und besitzt nun fast 3 Milliarden USD an Bitcoin. In Lateinamerika erwarb das brasilianische Unternehmen OranjeBTC 3.650 Münzen im Wert von 385 Millionen USD, bevor es an die Börse ging und somit zur größten Unternehmens-Bitcoin-Reserve der Region wurde.

Weitreichende Finanzperspektiven

Saylor ist nicht allein in seinem Vergleich von Bitcoin und Gold. C.W. Autor und Investor Robert Kiyosaki, bekannt durch „Rich Dad Poor Dad“, hat Investoren wiederholt geraten, in Bitcoin zusätzlich zu Gold und Silber zu diversifizieren, um sich vor finanzieller Unsicherheit zu schützen.

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Traditionelle Finanzinstitutionen beginnen ebenfalls, die wachsende Rolle von Bitcoin anzuerkennen. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der Deutschen Bank deutete darauf hin, dass Zentralbanken bis 2030 sowohl Bitcoin als auch Gold als Teil ihrer Reserven halten könnten, wobei die gemeinsamen Qualitäten von Knappheit, Liquidität und Vertrauen hervorgehoben wurden.

Umfassende Veränderungen im Finanzsystem

Saylor argumentiert, dass Bitcoin über seine Funktion als Inflationsschutz hinausgeht. Er sieht es als digitales Kapital für die Kreditmärkte, ähnlich wie Gold über Jahrhunderte den globalen Handel stützte. „Die Welt lief 300 Jahre nach goldgedecktem Kredit“, sagte Saylor. „Die Welt wird in den nächsten 300 Jahren nach digitalem goldgedecktem Kredit laufen.“

Er ist überzeugt, dass dieser Wandel Bitcoin nicht nur als alternative Investition positioniert, sondern als das Kernfundament zukünftiger Finanzsysteme grundlegend verändert.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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