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SEC-Klärung: Bitcoin-Mining und die Gesetzeslage für lokale Miner

"Wie die SEC den rechtlichen Rahmen für Krypto-Miner neu gestaltet und was das für die Branche bedeutet"

Auf Einen Blick

  • Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat klargestellt, dass Bitcoin-Mining nicht unter die Wertpapiergesetze fällt.
  • Miner generieren keine vernünftigen Erwartungen auf Gewinne, da sie Ressourcen bereitstellen, um Belohnungen zu erhalten und das Netzwerk zu sichern.
  • Die Klarstellung findet während eines Wandels in der Regulierungspolitik der SEC statt, die mehrere Klagen gegen Unternehmen wie Kraken und Coinbase fallengelassen hat.

Klarheit über Bitcoin-Mining

Die Division of Corporation Finance der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat in einer neuen Erklärung zur Bitcoin-Mining-Praxis klargestellt, dass weder das Einzel- noch das Pool-Mining unter die Wertpapiergesetze fallen. Diese Aussage soll eine regulatorische Klarheit in der Branche schaffen. Bitcoin, als die größte Kryptowährung, die auf dem Proof-of-Work-Prinzip basiert, ist hierbei zentral.

Erwartungen an Gewinne im Mining

Die SEC stellte fest, dass die Aktivitäten von Minern keine angemessenen Erwartungen an Gewinne generieren. Miner investieren ihre eigenen Rechenressourcen, um Belohnungen zu sichern und das Netzwerk zu stärken. Bei Pool-Mining sind potenzielle Gewinnüberzeugungen nicht das Ergebnis der Bemühungen der Pool-Betreiber. Ein Teil der Aktivitäten dieser Betreiber, die Minern zugutekommen können, erfüllt nicht die Kriterien des Howey-Tests.

Regulierungswandel und Vorangegangene Erklärungen

Die SEC hatte bereits im Juni 2018 bestätigt, dass Bitcoin und Ethereum keine Wertpapiere sind. Diese Sichtweise wurde auch häufig von Gary Gensler, dem ehemaligen Vorsitzenden der SEC, der bekannt war für seine ablehnende Haltung gegenüber Kryptowährungen, bekräftigt. Im Gegensatz dazu wurde der rechtliche Status von Ethereum komplexer, nachdem die Kryptowährung im Dezember 2020 auf ein Proof-of-Stake-System umgestiegen war. Gensler vermied es oft, klare Antworten zu geben, ob Ethereum ein Wertpapier sei.

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Der jüngste Schritt der SEC zur Klärung des Status von Proof-of-Work ist eine bemerkenswerte Wende in der Regulierungspolitik. Die Behörde hat kürzlich mehrere Klagen gegen namhafte Unternehmen wie Kraken und Coinbase fallenlassen und auch ihre Berufung gegen Ripple aufgegeben. Dies zeigt eine signifikante Veränderung in der regulatorischen Herangehensweise der SEC an die Kryptowährungsbranche.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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