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Trump kündigt Krypto-Reserve an: Zukunft des Bitcoin im Fokus

Trump und die Krypto-Revolution: Ein Blick auf die potenziellen Auswirkungen seiner Ankündigung auf den Bitcoin-Markt und die Meinungen der Experten.

Auf Einen Blick

  • Präsident Donald Trumps Ankündigung zur Schaffung einer US-Krypto-Strategiereserve hat die Krypto-Marktpreise angehoben.
  • Standard Chartered schätzt, dass Bitcoin bis 2029 500.000 USD erreichen könnte, während TD Cowen vor überzogenen Reaktionen warnt.
  • David Sacks, Trumps Crypto-Zar, bezieht Stellung zu Vorwürfen eines Interessenkonflikts und bestätigt den Verkauf seiner Krypto-Bestände.

Präsident Trumps Ankündigung und die Marktreaktion

Am Sonntag, mit dem Ziel, eine US-Krypto-Strategiereserve einzuführen, gab Präsident Trump bekannt, dass eine Arbeitsgruppe „vorankommen“ solle. Diese Meldung führte dazu, dass die Preise für BTC, ETH, XRP, SOL und ADA zwischen 10 % und 70 % anstiegen, bevor eine Korrektur einsetzte. Analysten der Forschungs- und Brokerage-Firma Bernstein wiesen darauf hin, dass sich Trumps Terminologie von einem „Nationalen Bitcoin-Vorrat“ während des Wahlkampfs zu einem „Nationalen digitalen Vermögensvorrat“ und nun zu einer „Krypto-Strategiereserve“ gewandelt hat. Diese Änderungen werfen Fragen zur Verteilung der Vermögenswerte und zur Finanzierung auf.

Standard Chartered sieht Bitcoin bei 500.000 USD

Geoff Kendrick, Leiter der Digital Asset Research bei Standard Chartered, äußerte sich optimistisch zur Stabilität des Bitcoin-Marktes durch Trumps Ankündigung. Sein Ziel von 500.000 USD bis 2029 ist wieder im Fokus. Kendrick argumentierte, dass diese Reserve positive langfristige Effekte auf den Bitcoin-Preis haben könnte, da sie Zeiträume schlechter Märkte überbrücken könnte. Laut Kendrick könnte dies auf eine Ähnlichkeit mit dem „Fed put“ für Aktien hinweisen.

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Kritik an der Ankündigung und die Sicht der Analysten

Investmentbank TD Cowen äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich der fehlenden Koordination und des unklaren Finanzierungsplans von Trumps Ankündigung. Analysten der Bank warnten davor, übermäßig auf die Nachrichten zu reagieren und stellten die Machbarkeit des Plans in Frage. Obwohl die bevorstehende Crypto Summit im Weißen Haus Klarheit über Trumps Haltung zu Stablecoins und Marktstrukturgesetzen erwarten lässt, bleibt die Frage, wie der Kauf von Krypto-Vermögenswerten finanziert werden könnte.

Meinungen aus der Krypto-Community

Brian Armstrong, CEO von Coinbase, schlägt vor, dass allein Bitcoin die beste Option für eine US-Krypto-Reserve wäre. Binance-Gründer Changpeng Zhao hofft auf eine spätere Aufnahme weiterer wertvoller Kryptowährungen in die Reserve. Demgegenüber wirft Arthur Hayes, Mitbegründer von BitMEX, der Ankündigung vor, keine Substanz zu haben und sieht die Notwendigkeit einer Genehmigung durch den Kongress für eine echte Finanzierung.

David Sacks und Vorwürfe eines Interessenkonflikts

David Sacks, Trumps Crypto-Zar, bestätigte, dass er alle seine Krypto-Bestände vor seinem Eintritt in die Regierung verkauft hat. Er wies Vorwürfe eines Interessenkonflikts zurück und stellte klar, dass er auch seine Anteile am Bitwise Crypto Index Fund verkauft hatte. Dennoch bleibt die Verbindung von Sacks zu Krypto-Startups durch seine Mitgründerschaft bei Craft Ventures, die weiterhin Anteile in der Branche hält.

Ausblick in den kommenden 24 Stunden

In den nächsten Stunden werden bedeutende Sprecher wie BOJ Gouverneur Kazuo Ueda und US FOMC Mitglied John Williams beäugt. Auch werden wichtige IOTA-Token und andere Krypto-Assets freigegeben, was die Marktdynamik beeinflussen könnte.

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Patrick Lenz

Patrick Lenz ist Ökonom und war anfangs skeptisch gegenüber Bitcoin. Nach dem Bullrun 2017 änderte sich seine Sicht. Er bereut, nicht früher investiert zu haben, und konzentriert sich heute auf die wirtschaftlichen und institutionellen Auswirkungen von Bitcoin. Er unterstützt DeFi, ist aber überzeugt, dass Bitcoin erst sein volles Potenzial erreicht, wenn große Finanzakteure es integrieren. In seinen Artikeln beleuchtet er den Konflikt zwischen Bitcoins dezentralen Wurzeln und der Realität der Massenadoption.

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