US-Regierung und Bitcoin: Erwartungen senken für 2025
"Wie die politischen Strömungen und Marktentwicklungen die Bitcoin-Zukunft der USA beeinflussen könnten"

Auf Einen Blick
- Bloomberg-Analyst schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Regierung 2025 Bitcoin kauft, auf lediglich 30%.
- Präsident Donald Trump hat eine Bitcoin-Reserve per Exekutivbefehl eingerichtet, jedoch bleibt unklar, ob neue Anlagen getätigt werden.
- Die Debatte über die Bitcoin-Strategie steht im Kontext politischer Auseinandersetzungen und der bevorstehenden Midterm-Wahlen 2026.
Wahrscheinlichkeit eines Bitcoin-Kaufs der US-Regierung
Ein Analyst von Bloomberg hat Investoren geraten, ihre Erwartungen hinsichtlich eines Kaufs von Bitcoin durch die Trump-Administration im Jahr 2025 zu dämpfen. Die zugrunde liegende Hoffnung der Bitcoin-Befürworter war, dass die USA aktiv am Markt teilnehmen und damit die Nachfrage und Preise steigern könnten.
Exekutivbefehl und seine Unsicherheiten
Präsident Donald Trump hat durch einen Exekutivbefehl eine Bitcoin-Reserve geschaffen. Dieser Befehl sieht vor, dass aus dem Regierungshaushalt durch Beschlagnahmungen eine Reserve gebildet wird. Zudem wird der Sekretär des Schatzamtes und der Handelsminister aufgefordert, „haushaltsneutrale Strategien“ zur Vergrößerung des Bestandes zu verfolgen. Was genau diese Strategien beinhalten, bleibt indes unklar.
Analystenmeinungen und politische Einflüsse
In einer am 21. März veröffentlichten Analyse äußerte der Bloomberg-Analyst, dass es „wenig Wahrscheinlichkeit“ gebe, dass die Regierung im Jahr 2025 Bitcoin oder andere Krypto-Assets erwerben wird. Präsident Trump hätte dies möglicherweise über Mechanismen wie den Exchange Stabilization Fund tun können, dessen 39-Milliarden-Dollar-Fonds für verschiedene Zwecke, einschließlich der Stabilisierung des Dollars, genutzt werden kann.
Der Analyst wies zudem darauf hin, dass ein Durchlauf durch den Kongress wahrscheinlich erst nach den Midterm-Wahlen im Jahr 2026 Ergebnisse liefern würde. Viele der gegenwärtigen Gesetzentwürfe, die den Exekutivbefehl Trumps kodifizieren sollen, sind seiner Meinung nach „größtenteils symbolisch“ und werden voraussichtlich nicht Gesetz werden. Diese Einschätzung könnte auch durch die knappe Mehrheit der Republikaner im Kongress und den erwarteten Widerstand der Demokraten beeinflusst sein. So forderte eine Gruppe von Abgeordneten der Demokratischen Partei in einem Schreiben vom 13. März den Schatzminister Scott Bessent auf, alle Bemühungen zur Einrichtung der Bitcoin-Reserve Trumps einzustellen.
Allerdings gibt es auch Analysten, die eine optimistischere Perspektive vertreten. Matt Sigel von VanEck taxierte die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs der US-Regierung bei 50-60%. Diese Debatte erfolgt in einem Rahmen, in dem Bo Hines, der Geschäftsführer der Krypto-Arbeitsgruppe des Präsidenten, den Bitcoin-Befürwortern Hoffnungen macht. In einem kürzlichen Interview äußerte Hines, dass es bereits „unzählige Ideen“ gebe, wie die Regierung die Bitcoin-Reserve erhöhen könnte, und dass „die besten Ideen“ umgesetzt werden sollen.
Fazit
Die Diskussion über einen potenziellen Kauf von Bitcoin durch die US-Regierung im Jahr 2025 bleibt von Unsicherheiten geprägt. Während einige Analysten pessimistische Einschätzungen abgeben, gibt es auch Stimmen, die eine praktischere Möglichkeit sehen. Die politischen Umstände und die anstehenden Wahlen könnten entscheidenden Einfluss auf die Zukunft der Bitcoin-Reserve haben.
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