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Verhalten von Kleinanlegern beeinflusst den Kryptowährungsmarkt: Experten warnen vor Auswirkungen

Warum zögern Einzelhändler immer noch, in den Kryptomarkt einzusteigen?

Die Zurückhaltung von Kleinanlegern am Kryptomarkt ist ein Phänomen, das Experten zunehmend besorgt. In der Vergangenheit spielten Kleinanleger eine bedeutende Rolle in den Zyklen des Kryptomarktes, indem sie die Dynamik des Sektors maßgeblich beeinflussten. Gustavo Faria, Mitbegründer von Nosy, identifizierte bestimmte Indikatoren, die darauf hindeuten, dass die Beteiligung von Kleinanlegern nach wie vor schwach ist.

Eine signifikante Entwicklung, die die aktuelle Zurückhaltung von Kleinanlegern zeigt, ist der Anteil der Coins, die weniger als drei Monate gehalten werden. Während in vorherigen Marktzyklen über 70% des Realisierungskapitals von Short-Term-Holdern gehalten wurden, beträgt der Anteil aktuell lediglich 35%. Dies deutet darauf hin, dass die langfristigen Inhaber von Bitcoin, oft als "Smart Money" bezeichnet, ihre Positionen beibehalten, was zu einer stabileren Marktbasis führt.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das SOPR (Spent Output Profit Ratio) der Short-Term-Halter. Historisch gesehen überschritt der SOPR während Marktzyklen oft den Wert von 1,10, was auf eine starke Marktposition hindeutet. In diesem Zyklus lag der höchste aufgezeichnete SOPR bei 1,05, was auf eine neutralere Marktposition hinweist.

Gustavo Faria ist jedoch optimistisch hinsichtlich der Stabilität des aktuellen Marktes und sieht Potenzial für weiteres Wachstum. Diese Aussichten werden durch Daten und Analysen gestützt, die darauf hindeuten, dass der Markt noch nicht den spekulativen Höhepunkt vergangener Zyklen erreicht hat.

Anthony Sassano, unabhängiger Themenpädagoge für Ethereum, hebt hervor, dass der aktuelle Mangel an breitem Marktwachstum in erster Linie auf das Fehlen von Beteiligung von Kleinanlegern zurückzuführen ist. Dieser Mangel an Interesse wird auch durch den Rückgang des Gesamtmarktwerts außerhalb der Top 10 Kryptowährungen um 40% (und außerhalb von BTC und ETH um 26%) unterstrichen.

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Darüber hinaus bestätigt der Kryptoanalyst Cyclop die fehlende Begeisterung im Einzelhandelssektor. Trotz des höheren Bitcoin-Preises sind die Handelsvolumina im Vergleich zu 2021 signifikant niedriger. Dies deutet darauf hin, dass Kleinanleger noch nicht in dem Maße am Markt beteiligt sind, wie es in früheren Zyklen zum spekulativen Fieber kam.

Cyclop äußert sich besorgt über den geringen Anteil gewöhnlicher Menschen im Kryptosektor und betont, dass das Interesse von Kleinanlegern bisher nicht auf dem Niveau vergangener Höchststände liegt. Dadurch wird die These gestärkt, dass der Markt noch nicht das Level an Partizipation durch kleine Investoren erreicht hat, welches für einen spekulativen Boom notwendig ist.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Beteiligung von Kleinanlegern in den kommenden Monaten entwickeln wird und ob sich dieser Trend fortsetzen wird. Trotz der aktuellen Zurückhaltung besteht weiterhin die Möglichkeit für den Kryptomarkt, sich zu erholen und potenziell neue Investoren anzulocken. Es bleibt jedoch unklar, ob die Dynamik vergangener Zyklen wieder erreicht werden kann oder ob sich ein nachhaltiges Modell für die Zukunft des Kryptomarktes etablieren wird.

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