Winklevoss: Bitcoin stürzt unter 90.000 Dollar und verstärkt Marktangst
Cameron Winklevoss warnt: Ist der Rückgang unter 90.000 Dollar das letzte Schnäppchen für Bitcoin-Investoren? Experten analysieren die Gründe hinter der Volatilität und die Chancen für eine Kurswende.

Auf Einen Blick
- Bitcoin fällt unter die 90.000-Dollar-Marke für das erste Mal seit April 2025.
- Cameron Winklevoss sieht dieses Niveau als letzte Kaufchance für Investoren.
- Brüder Winklevoss bleiben optimistisch hinsichtlich der langfristigen Entwicklung von Bitcoin.
Aktueller Rückgang und bedeutende Preisschwelle
Bitcoin hat zum ersten Mal seit April 2025 die Marke von 90.000 US-Dollar unterschritten und ist auf 89.537 US-Dollar gefallen. Dies entspricht einem Tagesverlust von 6% und einem Rückgang von 4,37% im Jahresverlauf. Der Preissturz schiebt die Kryptowährung unter eine wichtige Marke, die für viele Händler von Bedeutung ist.
In einem aktuellen Beitrag auf X äußerte Cameron Winklevoss, dass die Preise unter 90.000 US-Dollar bald verschwinden könnten. Seine Aussage spiegelt seine langfristige Überzeugung wider, dass kurzfristige Schwächen die langfristige Entwicklung von Bitcoin nicht beeinflussen.
Einblicke der Winklevoss-Brüder zur Bitcoin-Zukunft
Cameron und Tyler Winklevoss betrachten Bitcoin als modernen Gegenpart zu Gold. Zuvor äußerten sie, dass der Vermögenswert schließlich 1 Million US-Dollar erreichen könnte, was auf seine wachsende Rolle als Wertspeicher zurückzuführen ist. Ihr Glaube, dass die Akzeptanz noch in den Anfängen steckt, könnte künftige Investoren dazu bringen, die aktuellen Preise als historisch niedrig zu betrachten. Diese Perspektive beeinflusst auch Camerons jüngste Kommentare und rahmt den Rückgang als Chance.
Marktvolatilität und deren Ursachen
Die laufende Korrektur begann nach dem Erreichen eines neuen Allzeithochs von 126.200 US-Dollar am 6. Oktober 2025. Die Situation verschärfte sich am 10. Oktober 2025, als beinahe 19 Milliarden US-Dollar an gehebelten Positionen an einem einzigen Tag verschwanden. Analysten weisen darauf hin, dass der Rückgang Teil des üblichen Zyklus nach dem Halving von Bitcoin ist, bei dem signifikante Spitzen typischerweise 400-600 Tage nach jedem Halving auftreten.
Diverse Branchenvertreter führen die Marktverunsicherung auf ETF-Abflüsse, Verkäufe durch große Akteure und steigende geopolitische Spannungen zurück. Diese Faktoren tragen zur anhaltenden Unsicherheit und sinkendem Vertrauen der Investoren bei. Laut The Kobeissi Letter sieht der aktuelle Rückgang eher wie eine routinemäßige Entschuldigung von Hebelpositionen aus, weniger jedoch als eine grundlegende Veränderung.
Positive Stimmen und Zukunftsausblicke
Trotz der unsicheren Lage glauben einige Branchenführer, dass das Schlimmste bald überwunden sein könnte. Tom Lee, Vorsitzender von BitMine, meinte, dass die Trader noch immer die Liquidationswelle vom 10. Oktober verarbeiten. Er äußerte außerdem, dass technische Indikatoren darauf hindeuten, dass in dieser Woche eine Bodenbildung im Markt stattfinden könnte.
Matt Hougan, CIO bei Bitwise Asset Management, bezeichnete die aktuellen Preise sogar als „generational opportunity“ für langfristige Investoren. Er stellte fest, dass Besorgnis über die Wirtschaft und die Bewertungen von KI sowie über die Zölle von Präsident Donald Trump ebenfalls Einfluss auf den aktuellen Markt haben.
Lee prognostiziert, dass Bitcoin wieder Boden gutmachen kann, wenn die Aktienmärkte in den kommenden Monaten anziehen. Er glaubt, dass ein Aktienmarktrally Bitcoin bis zum Jahresende zu einem neuen Allzeithoch führen könnte. Diese Aussicht bringt etwas Optimismus, da Händler in den kommenden Wochen nach Stabilität suchen.
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