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Der Bitcoin-Preis stürzt unter 26.000 US-Dollar ab, da die SEC die Einreichung von 7 Spot-ETF-Anträgen zurückdrängt

Am 29. August erreichte Bitcoin mit 28.000 US-Dollar ein neues Allzeithoch, doch diese Gewinne wurden mittlerweile wieder verloren. Der Grund dafür liegt in der Entscheidung der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC), ihre Entscheidungen zu sieben Spot-ETF-Anträgen zu verschieben.

Der Preis von Bitcoin fiel um über 4 % auf 26.000 US-Dollar, nachdem die SEC bekannt gegeben hatte, dass sie mehr Zeit benötigt, um die ETF-Anträge von Unternehmen wie BlackRock, WisdomTree, Invesco, Fidelity, Valkyrie, VanEck und Bitwise zu prüfen.

Interessanterweise stand diese Preisbewegung im Gegensatz zu dem positiven Marktverhalten, das zuvor auf die Nachricht vom Sieg von Grayscale vor einem US-Berufungsgericht folgte. Viele hatten gehofft, dass dieser rechtliche Erfolg die SEC dazu veranlassen würde, die ETF-Anträge zu genehmigen. Allerdings hatte der Bloomberg ETF-Analyst Eric Balchunas bereits vorhergesagt, dass die SEC die Entscheidung verzögern könnte. Er glaubt, dass die Behörde letztendlich nachgeben und die Anträge genehmigen wird.

Mit der Verlängerung hat die SEC nun weitere 45 Tage Zeit, um die Anträge zu prüfen und eine Entscheidung zu treffen. Insgesamt hat die Behörde maximal 240 Tage Zeit, um die Anträge entweder zu genehmigen oder abzulehnen. In diesem Zeitraum gibt es jedoch mehrere wichtige Fristen, die eingehalten werden müssen.

Die Verzögerung der Entscheidung über die ETF-Anträge hat Auswirkungen auf den Bitcoin-Preis und wirft die Frage auf, was als nächstes für die Kryptowährung kommt. Viele hatten die Genehmigung eines Spot-Bitcoin-ETFs als einen Trigger für einen weiteren Preisanstieg prognostiziert. Die Verzögerung der SEC zeigt jedoch, dass die Behörde möglicherweise noch nicht bereit ist, nachzugeben, und es weiterhin Widerstand gegen die Genehmigung eines solchen ETFs geben könnte.

Siehe auch  Marktreaktion auf Fed-Entscheidung: Bitcoin und Altcoins im Abwärtstrend

Zudem gibt es historische Daten, die darauf hinweisen, dass der September oft ein negativer Monat für den Bitcoin-Preis ist, während der Oktober vielversprechender ist. Bloomberg-Analyst James Seyffart weist darauf hin, dass die nächste Frist der SEC für die ETF-Anträge im Oktober endet. Zudem wird erwartet, dass im Oktober auch Ethereum-Futures-ETFs auf den Markt kommen, was einen großen Aufschwung für den Markt bedeuten könnte.

Trotzdem sind einige Analysten nicht optimistisch, dass Bitcoin in diesem Jahr neue Rekordstände erreichen wird. Stattdessen prognostizieren sie, dass die Kryptowährung in einer Preisspanne zwischen 25.000 und 32.000 US-Dollar konsolidieren wird.

Insgesamt ist die Entscheidung der SEC zur Verschiebung der ETF-Anträge ein Rückschlag für den Bitcoin-Markt, doch die nächsten Monate könnten entscheidend sein, um den weiteren Verlauf und die Entwicklung der Kryptowährung zu bestimmen.

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