Europäische Zentralbank : Erkundung von Ethereum treibt digitale Euro-Entwicklung voran
EU prüft innovative Blockchain-Technologien für digitalen Euro: Werden Ethereum und Solana den Weg zur digitalen Währung ebnen?

Auf Einen Blick
- Die EU prüft öffentliche Blockchain-Netzwerke wie Ethereum und Solana für den digitalen Euro.
- Die Europäische Zentralbank (EZB) zieht den Einsatz eines digitalen Euros auf einer öffentlichen Blockchain in Betracht.
- Der Schritt könnte einen bedeutenden Fortschritt in der Entwicklung des digitalen Euros darstellen.
Erforschung von Blockchain-Technologien
Berichten zufolge untersucht die Europäische Union die Möglichkeit, bedeutende öffentliche Blockchain-Netzwerke wie Ethereum und Solana für das Design ihres digitalen Euros zu nutzen. Die Finanzzeitungen zitieren Quellen, die darauf hindeuten, dass die Europäische Zentralbank (EZB) erwägt, einen digitalen Euro auf einer öffentlichen Blockchain wie Ethereum anstatt auf einer privaten zu betreiben.
Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Blockchains
Der Unterschied zwischen öffentlichen und privaten Blockchains liegt in der Zugänglichkeit der Daten. Während private Blockchains nur autorisierten Personen zugänglich sind, sind öffentliche Blockchains wie Ethereum oder Solana für jedermann offen. Ein Höhepunkt dieser Überlegung wäre, dass es eine wesentliche Veränderung in der Herangehensweise an die digitale Währung innerhalb der EU darstellen würde, insbesondere da die EZB die technologischen Rahmenbedingungen für das Projekt bisher noch nicht finalisiert hat.
Auswirkungen auf die Finanzautonomie Europas
Ein Insider der Gespräche über den digitalen Euro erklärte gegenüber der Finanzzeitung, dass der Einsatz einer öffentlichen Blockchain “definitiv etwas ist, das EU-Beamte jetzt ernster nehmen.” Ein weiterer Teilnehmer bemerkte, dass ein digitaler Euro in privater Form dem Modell der chinesischen Zentralbank ähnlicher wäre als den öffentlich betriebenen Stablecoins, die von US-Unternehmen entwickelt werden.
Die Bedenken hinsichtlich der Stabilitätswährungen in den USA, besonders während der Amtszeit von Donald Trump, sind in Europa gewachsen. Im April äußerte EZB-Direktionsmitglied Piero Cipollone, dass man die Nutzung von Stablecoins in Europa reduzieren sollte, indem man einen digitalen Euro einführt. Dies geschah im Kontext der Übernahme von Stablecoins, die an den US-Dollar gebunden sind und 98 % des Marktes dominieren.
Die EZB hat bislang nicht öffentlich bestätigt, ob sie Ethereum oder Solana in Betracht zieht. Anfragen an die zentrale Bank blieben bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung unbeantwortet.
Diese Entwicklung könnte weitreichende Auswirkungen auf die zukünftige Gestaltung des digitalen Euros und die gesamte europäische Finanzlandschaft haben.
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