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Galaxy Digital : Klient verkauft Bitcoin für 9 Milliarden Dollar

"Wie Galaxy Digital gegen Marktgerüchte ankämpft und die möglichen Auswirkungen quantencomputergestützter Risiken auf Bitcoin entkräften will"

Auf Einen Blick

  • Galaxy Digital wies Berichte über einen $9-Milliarden Bitcoin-Verkauf eines Kunden aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Quantencomputer zurück.
  • Das Unternehmen meldete für das vierte Quartal 2025 einen Nettoverlust von 482 Millionen USD.
  • Der CLARITY Act könnte eine bedeutende Rolle in der Erholung des Kryptomarktes spielen.

Galaxy Digital: Berichte über Bitcoin-Verkauf klargestellt

Galaxy Digital hat die Spekulationen rund um einen $9-Milliarden Bitcoin-Verkauf eines seiner wohlhabenden Kunden zurückgewiesen. Nachdem das Unternehmen seine Ergebnisse bekannt gab, äußerten Mitglieder der Krypto-Community Bedenken über mögliche Verbindungen des Verkaufs zu Risiken im Zusammenhang mit Quantencomputern.

Marktreaktionen und Unternehmensberichte

Alex Thorn, Leiter der Forschung bei Galaxy, betonte in einem Post am Dienstag auf X, dass der Handel im Wert von $9 Milliarden nicht aus Sorgen über die Quantenresistenz von Bitcoin resultierte. Diese Klarstellung folgt auf Galaxy’s vierteljährlichen Bericht, in dem ein Nettoverlust von 482 Millionen USD für das vierte Quartal 2025 sowie ein Verlust von 241 Millionen USD für das gesamte Jahr 2025 ausgewiesen wurde.

Bedeutung von Quantencomputing und die Reaktion der Krypto-Community

Die potenziellen Auswirkungen eines Durchbruchs im Bereich der Quantencomputer sind ein langjähriges Anliegen für Kryptographen. Dies hat in den letzten Jahren auch Einzug in Praktiken des Vermögensmanagements gehalten. Beispielsweise berichtete Christopher Wood, Strategist der Investmentbank Jefferies, im Januar, dass er seine 10%-Allokation für Bitcoin aus seinem Portfolio entfernt hat, da er Bedenken bezüglich der Fortschritte in der Quantencomputertechnologie hegte.

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Insbesondere Adam Back, CEO von Blockstream, wies diese Bedenken als unbegründet zurück und stellte fest, dass Quantencomputing erst in 20 bis 40 Jahren eine echte Bedrohung für Bitcoin darstellen könnte. In Reaktion auf die wahrgenommene Bedrohung haben einige Bitcoin-Befürworter und Krypto-Fondsmanager die Bitcoin Improvement Proposal (BIP-360) initiiert, die eine post-quanten Signaturoption für Bitcoin-Adressen bieten würde.

Marktentwicklungen und Zukunftsausblick

Die Berichterstattung über den massiven Verkaufsdruck eines Krypto-Wals fiel zusammen mit einem vorübergehenden Rückgang von Bitcoin, der kurzzeitig unter 74.000 USD fiel, was die Sorgen über den Markt verstärkte. In einem separaten Interview mit Bloomberg äußerte Galaxy-CEO Mike Novogratz, dass die Preisrückgänge vielleicht kurz vor einem Boden stehen könnten: „Ich glaube, wir kommen dem Boden näher, aber das werden wir sehen. Man erkennt einen Boden immer erst, nachdem man ihn sieht.”

Zusätzlich könnte der fortgesetzte Fortschritt mit dem US-Marktstrukturgesetz, bekannt als der CLARITY Act, dem Kryptomarkt bei der Erholung helfen. Offizielle Vertreter der Trump-Administration hatten am Montag Gespräche mit Vertretern der Krypto- und Bankenbranche geführt, um Strategien für den Umgang mit Stablecoin-Erträgen im vorgesehenen Marktstrukturgesetz zu erörtern. Der CLARITY Act zielt darauf ab, eine klare Abgrenzung zwischen den Zuständigkeiten der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission hinsichtlich Krypto-Assets zu schaffen.

Die jüngsten Entwicklungen im Kryptomarkt unterstreichen die anhaltenden Diskussionen um die Sicherheit und Regulierungen, die sowohl Investoren als auch Technologieentwickler betreffen.

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Matteo Lazzari

Matteo Lazzari ist Blockchain-Experte und Ethereum-Enthusiast. Geboren in Italien und lange in den USA, schreibt er über Ethereum-Upgrades, Smart Contracts und wie ETH Technologie und Finanzgewinne verbindet.

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