LCX : Launch treibt Compliance für Tokenisierung international voran
„Wie der Zusammenschluss von Bitwise und Chorus One die Entwicklung einer regulierten Krypto-Landschaft vorantreibt“

Auf Einen Blick
- LCX startet die Liberty Chain, eine blockchain-basierte Infrastruktur für tokenisierte Vermögenswerte.
- Das Unternehmen wurde 2018 in Liechtenstein gegründet und verfügt über regulatorische Erfahrung in der EU.
- Die Liberty Chain zielt darauf ab, Compliance- und Governance-Anforderungen für institutionelle Investoren zu erfüllen.
Einführung der Liberty Chain
Die LCX, ehemals Liechtenstein Cryptoassets Exchange, hat kürzlich eine neue Phase ihrer globalen Expansion angekündigt. Sie bringt die Liberty Chain auf den Markt, ein Layer-2-Blockchain-Netzwerk, das speziell für Compliance-fähige Tokenisierungen auf institutioneller Ebene entwickelt wurde. Diese Initiative reflektiert ein wachsendes Bedürfnis nach regulierten Infrastrukturen im Bereich der digitalen Märkte.
Ein starker Fokus auf Regulierung
Die LCX hat sich von Anfang an innerhalb eines definierten rechtlichen Rahmens entwickelt. Der Austausch arbeitet unter dem Token- und Trusted Technology Service Provider Act von Liechtenstein, einem der ersten Gesetze, das blockchain-basierte Vermögenswerte explizit reguliert. Diese regulatorische Grundlage positioniert die LCX als Vorreiter im Bereich des regulierten Handels mit digitalen Vermögenswerten.
Darüber hinaus hat das Unternehmen direkte Erfahrungen mit den regulatorischen Prozessen in der EU gesammelt. Die LCX hat den Antrag auf Genehmigung als Krypto-Asset-Dienstleister gemäß der EU-Verordnung „Markets in Crypto-Assets“ (MiCA) gestellt und dabei 63 MiCA-konforme Krypto-Asset-Whitepapers verfasst.
Die Infrastruktur der Zukunft
Eine der entscheidenden Eigenschaften der Liberty Chain ist ihre Struktur. Sie besteht aus drei integrierten Schichten: Der Asset-Schicht, die darauf abzielt, reale Vermögenswerte mithilfe verifizierter und rechtlich dokumentierter Informationen zu registrieren; der Policy-Schicht, die programmierbare Regeln für die Vermögensverhalten definiert; und der Liquiditäts-Schicht, die Zugang zu regulierten Handelsplätzen gewährleistet.
Die Architektur der Liberty Chain ist nicht als allgemeine Blockchain konzipiert. Vielmehr ist sie auf tokenisierte Vermögenswerte ausgerichtet, die definierte Eigentumsverhältnisse und durchsetzbare Regeln erfordern. Durch diese Struktur soll das volle Lebenszyklusmanagement digitaler Vermögenswerte unterstützt werden, was einen wichtigen Schritt in Richtung marktfähiger Lösungen darstellt.
Schlussfolgerung
Die LCX hat mit der Einführung der Liberty Chain nicht nur ein neues Produkt, sondern auch einen bedeutenden Schritt hin zu einer regulierten und skalierbaren Infrastruktur für digitale Märkte gemacht. Die Forderung nach Governance, rechtlicher Sicherheit und grenzüberschreitender Compliance wird immer dringlicher, und die Liberty Chain positioniert sich als Lösung für diese Herausforderungen im Krypto-Sektor.
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