Peraire-Bueno-Brüder : Gericht senkt Erwartungen nach Ethereum-Betrug
MIT-Brüder im Fokus: Wie ein cleveres Betrugssystem die Krypto-Welt ins Wanken bringt und welche juristischen Hürden nun bevorstehen.

Auf Einen Blick
- Zwei Brüder mit MIT-Abschluss scheitern in ihrem Versuch, Betrugsvorwürfe in Verbindung mit 25 Millionen US-Dollar Kryptowährungsdiebstahl abzuweisen.
- US-Bezirksrichterin Jessica Clarke hat die Entscheidung getroffen, dass die Vorwürfe ausreichend sind, um gegen die Brüder vorzugehen.
- Die Anklage umreißt eine komplexe Strategie zur Manipulation von Handelsbots auf der Ethereum-Blockchain.
Betrugsvorwürfe gegen die Brüder
Zwei Brüder, Anton und James Peraire-Bueno, haben am Mittwoch, als ihre Anklage abgewiesen wurde, keinen Erfolg im Gericht gehabt, um die Betrugsvorwürfe in Verbindung mit einem Diebstahl von 25 Millionen US-Dollar Kryptowährung vom Ethereum-Blockchain abzulehnen. US-Bezirksrichterin Jessica Clarke stellte fest, dass die Regierung ausreichend dargelegt hat, dass ihr Verhalten die Kriterien für Betrug erfüllt.
Mechanismus des Diebstahls
Die Anklage gegen die Brüder umfasst die Durchführung eines betrügerischen Schemas, bei dem sie eine Schwachstelle im Ethereum-Netzwerk ausnutzten. Sie behaupten, dass sie mit ihrer Computerwissenschaftskompetenz innerhalb von nur 12 Sekunden 25 Millionen US-Dollar Kryptowährung von „Opferhändlern“ gestohlen haben, indem sie automatisierte Handelsbots (MEV-Bots) manipulierten. Diese Manipulation umfasste das Anlocken der Bots in Handelsgeschäfte und die Störung des Validierungsprozesses.
Laut Anklage haben die Brüder einen detaillierten Vier-Schritte-Plan entwickelt: „Anlocken, Blockieren, Suchen und Verbreiten“ und 16 Ethereum-Validatoren mit 529,5 ETH eingerichtet, um ihr Schema durch „Lockgeschäfte“ umzusetzen.
Einwände der Brüder
Die Brüder argumentierten, dass der Betrugsstatut nicht klar genug war, um ihnen mitzuteilen, dass ihr Verhalten illegal sei, da ihre Handlungen „vom Systemcode erlaubt“ seien. Zudem behaupteten sie, dass sie unfair angegriffen wurden, während die Handelsbots ihrer Opfer angeblich selbst manipulative Geschäfte ausführten.
Ein weiterer Punkt in diesem Rechtsstreit ist der Fall, dass die Staatsanwaltschaft eine Anklage wegen Verschwörung zum Empfang gestohlener Sachen fallen ließ, nachdem die Brüder ein Memo des Justizministeriums anführten, das eine übermäßige Regulierung digitaler Vermögenswerte vermeiden soll.
Ausblick und rechtliche Folgen
Im August 2024 verfügte Richterin Clarke, dass Anton Peraire-Bueno und James Peraire-Bueno im Oktober 2025 vor Gericht gestellt werden. Diese Verhandlung bleibt bestehen, nachdem der Antrag auf Abweisung abgelehnt wurde, obwohl das Datum in der Entscheidung nicht bestätigt wurde und der Fall noch in der Phase der vorläufigen Verfahren ist.
Die Brüder sehen sich Anklagen wegen Drahtbetrugs, Verschwörung zur Begehung von Drahtbetrug und Verschwörung zur Geldwäsche gegenüber. Die Anklagen wegen Drahtbetrugs und Geldwäsche im Bundesrecht sind bekannt dafür, erhebliche Gefängnisstrafen und Geldstrafen nach sich zu ziehen.
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