US-Regierung : Brief des DeFi Education Fund hemmt Ethereum-Retrial
US Regierung blockiert Stellungnahme der DeFi Education Fund und wirft Fragen zur Zukunft der Krypto-Regulierung auf

Auf Einen Blick
- Die US-Regierung hat einen Einspruch gegen einen Amicus-Brief der DeFi Education Fund eingelegt.
- Anton und James Peraire-Bueno stehen im Verdacht, einen $25 Millionen Betrug auf der Ethereum-Blockchain begangen zu haben.
- Ein neuer Prozess könnte im Februar oder März 2026 stattfinden.
US-Regierung widerspricht Amicus-Brief
Die US-Regierung hat eine Einspruchserklärung eingereicht, um den Amicus-Brief der digitalen Asset-Interessensvertretung DeFi Education Fund (DEF) abzulehnen. Dies geschieht im Kontext eines möglichen Wiederprozesses für die Brüder Anton und James Peraire-Bueno, die verdächtigt werden, einen $25 Millionen Betrug auf der Ethereum-Blockchain begangen zu haben.
Details zur gerichtlichen Auseinandersetzung
In einer am Dienstag eingereichten Erklärung beim US District Court for the Southern District of New York erklärte der interimistische US-Staatsanwalt Jay Clayton vor Richterin Jessica Clarke, dass der Brief von DEF nicht angenommen werden sollte. Clayton wies darauf hin, dass das Dokument von der Gerichtsakte losgelöst sei und lediglich rechtliche Argumente wiederhole, die bereits vom Gericht abgelehnt wurden. Clayton sagte: „Hier, wo das Gericht bereits über die rechtlichen Fragen entschieden hat, bietet DEF keine einzigartigen Informationen zu der gegenwärtigen Anklage.“
Im November erklärte Clarke bereits einen Prozessabbruch, da die Geschworenen sich nicht auf ein Urteil einigen konnten. Die US-Regierung hat daraufhin beantragt, den Prozess so schnell wie möglich im späten Februar oder März 2026 neu anzusetzen.
Auswirkungen und Bedenken innerhalb der Krypto-Industrie
Die DeFi Education Fund unterstützt in ihrem am 19. Dezember eingereichten Entwurf des Briefes die Anklagefreiheit oder Abweisung der Anklage und argumentiert, dass der Fall „breitere Auswirkungen“ auf die Branche habe. DEF betont, dass solche Anklagen Unsicherheit und Angst unter Softwareentwicklern hervorrufen und die Beteiligung an DeFi hemmen könnten, was wiederum Teilnehmer ins Ausland dränge.
Die Krypto-Interessengemeinschaft Coin Center reichte während des Strafverfahrens ebenfalls einen Amicus-Brief ein, um gegen die Argumentation der US-Regierung vorzugehen. Bei einer Verurteilung könnten die Brüder mit bis zu 20 Jahren Haft pro Punkt rechnen, wenn sie erneut angeklagt werden.
Abschließend bleibt die Zukunft der Peraire-Bueno-Brüder ungewiss, und zahlreiche Akteure in der Krypto-Branche beobachten die möglichen Konsequenzen des Falls besonders in Bezug auf mit MEV (maximal extrahierbare Werte) verbundene Aktivitäten.
Haftungsausschluss:
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Finanzberatung oder Anlageempfehlung dar. Die geäußerten Meinungen sind ausschließlich die des Autors und spiegeln nicht zwingend die Ansichten von News-Krypto.de wider. Investitionen in Kryptowährungen bergen erhebliche Risiken – bitte informieren Sie sich eigenständig und konsultieren Sie einen Fachberater, bevor Sie finanzielle Entscheidungen treffen. News-Krypto.de übernimmt keine Haftung für etwaige Verluste.
🔵 Alle aktuelle Ethereum-News auf einen Blick – hier klicken! 🔵



