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Ex-CEO von Paxful warnt Benutzer, den Handel einzustellen. Sind ihre Gelder gefährdet?

Paxful, einer der weltweit führenden Peer-to-Peer-Bitcoin-Marktplätze, hat am 7. Juli die Nutzer aufgefordert, ihre Handelsaktivitäten einzustellen. Diese überraschende Nachricht wurde von Ray Youssef, dem ehemaligen CEO von Paxful, übermittelt. Youssef äußerte Bedenken über den aktuellen Zustand des Unternehmens und behauptete, dass sich Paxful jetzt ausschließlich auf die Bezahlung von Anwaltsrechnungen konzentriere. Er warnte davor, dass kein Afrikaner oder Nichtamerikaner einem IS-Unternehmen vertrauen sollte.

Die Bedenken von Youssef wurden durch Berichte ausgelöst, wonach Paxful den Reservefondsbetrag von der Statusseite der Plattform entfernt hatte. Reservefonds sind in der Regel Sparkonten oder hochliquide Vermögenswerte, die zur Deckung unvorhergesehener finanzieller Verpflichtungen zurückgelegt werden. Youssef glaubt, dass Paxfuls Mangel an Reserven das Unternehmen finanziell instabil macht und sein Überleben gefährden könnte.

Youssef stimmte auch einem Twitter-Benutzer zu, der Paxful mit dem Zusammenbruch von FTX verglich. FTX war damals eine der größten Kryptowährungsbörsen der Welt und meldete Insolvenz an, nachdem Binance angekündigt hatte, ihre FTT-Token-Bestände abzugeben. Dies führte zu einem starken Preisverfall bei FTT und veranlasste Händler, ihre Gelder eilig abzuziehen. FTX stand schließlich vor einem erheblichen Defizit von 8 Milliarden US-Dollar.

Um einen ähnlichen Fall wie die Insolvenz von FTX zu verhindern, riet Youssef den Paxful-Benutzern, ihre Gelder abzuheben, bis weitere Untersuchungen durchgeführt wurden, um die Wahrheit hinter der Situation aufzudecken. Indem Benutzer die Kontrolle über ihre eigenen Kryptowährungsbestände übernehmen, können sie potenzielle Risiken mindern und die Sicherheit ihrer Investitionen gewährleisten.

Nach seinem Abgang bei Paxful warb Youssef aktiv für Civkit, eine von ihm gegründete Plattform. Allerdings wurden ihm Vorwürfe gemacht, er sei ein Aufmerksamkeitssucher und missbrauche seinen Einfluss, um Konkurrenten und Rivalen in der Branche zu untergraben.

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Die aktuellen Entwicklungen bei Paxful sind besorgniserregend, insbesondere für die Millionen von Nutzern, die die Plattform nutzen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt und ob Paxful in der Lage sein wird, seine finanzielle Stabilität wiederherzustellen. In der Zwischenzeit sollten Nutzer mögliche Risiken abwägen und ihre Investitionen sorgfältig überprüfen.

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