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Kevin Warsh überholt Rick Rieder im Rennen um den Fed-Vorsitz

Kevin Warshs überraschender Aufstieg: Was seine Nominierung für die Geldpolitik und die Zukunft von Kryptowährungen bedeutet

Die Entwicklungen rund um die mögliche Ernennung eines neuen Vorsitzenden der US-Notenbank, der Federal Reserve, sorgen für große Aufmerksamkeit innerhalb der Finanzwelt. Die Meinungen sind gespalten, und es zeigt sich eine klare Wendung in den Vorlieben für die Kandidaten.

Der Aufstieg von Kevin Warsh

Kevin Warsh, ein bekannter Wirtschaftswissenschaftler und ehemaliger Gouverneur der Federal Reserve von 2006 bis 2011, hat sich zum Favoriten für den Vorsitz entwickelt. Aktuell ist seine Wahrscheinlichkeit, vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump benannt zu werden, auf 85 % gestiegen. Dies ist eine erhebliche Veränderung, da Rick Rieder, der zuvor als Hauptkandidat galt, nun auf lediglich 7 % gefallen ist.

Kevin Warshs Kritiken an Kryptowährungen

Trotz gewisser Sympathien für die Krypto-Industrie hat Warsh in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass er skeptisch gegenüber der Volatilität von Bitcoin und anderen Kryptowährungen ist. Bereits 2018 äußerte er in einem Artikel im Wall Street Journal, dass die Schwankungen und Unsicherheiten in diesem Bereich besorgniserregend seien. Diese Ansichten unterscheiden sich stark von denen Rieders, der als krypto-freundlicher gilt.

Einfluss auf die Krypto-Branche gering

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass der Vorsitzende der Federal Reserve nur begrenzten Einfluss auf die Krypto-Märkte hat. Die Regulierung dieser Branche wird hauptsächlich von Institutionen wie der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) durchgeführt. Ein Fed-Vorsitzender kann jedoch indirekt die Kryptopreise beeinflussen, indem er Zinsen festlegt. Eine Politik der niedrigen Zinsen hat in der Vergangenheit tendenziell zu einer Belebung des Krypto-Marktes geführt.

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Donald Trumps Entscheidung

Donald Trump, der seine Entscheidung am Freitagmorgen bekannt geben wird, hat in früheren Amtszeiten Jerome Powell nominiert. Warsh wird als potenzieller Nachfolger von Powell gesehen, und Trumps Vorlieben könnten hierbei eine entscheidende Rolle spielen. Der frühere Präsident hat Powell in der Vergangenheit scharf kritisiert, insbesondere für seine Zurückhaltung bei Zinssenkungen.

Die breitere Bedeutung für die Wirtschaft

Dieser Machtwechsel an der Spitze der Federal Reserve könnte weitreichende Auswirkungen auf die US-Wirtschaft und den globalen Finanzmarkt haben. Die Entscheidung für Warsh könnte eine Rückkehr zu einer geldpolitischen Strategie darstellen, die sich stärker auf niedrige Zinsen konzentriert – ein Ansatz, den Trump offenbar bevorzugt. Dies könnte, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten, für die Märkte von Bedeutung sein.

Insgesamt zeigt die aktuelle Situation um die Ernennung des Fed-Vorsitzenden, wie dynamisch und wechselhaft die Finanzlandschaft ist. Die Entwicklungen bleiben abzuwarten, jedoch wird deutlich, dass sowohl die Entscheidungen als auch die Ansichten der Schlüsselakteure, wie Warsh und Trump, einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den kommenden Monaten haben könnten.

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