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Krypto-Dieb aufgeflogen: DOJ erhebt Anklage gegen 25-Jährigen wegen OpenSea-NFT-Raub

OpenSea ist der weltweit größte Marktplatz für nicht fungible Token (NFTs). Es ermöglicht Benutzern den Kauf, Verkauf und Handel mit einzigartigen digitalen Assets wie digitalen Kunstwerken, Sammlerstücken, virtuellen Grundstücken und vielem mehr. Leider lockte die Popularität dieses Marktplatzes auch Betrüger an, die versuchen, sich unbefugten Zugriff auf Kryptowährungen und NFTs zu verschaffen.

Das US-Justizministerium (DOJ) hat am 10. Juli die Aufhebung einer vierstufigen Anklage gegen Soufiane Oulahyane bekannt gegeben. Er wird beschuldigt, einen Plan zur Nachahmung des OpenSea-Marktplatzes entwickelt zu haben, um sich unbefugten Zugriff auf Kryptowährungen und NFTs zu verschaffen. Oulahyane befindet sich derzeit aufgrund ausländischer Anschuldigungen in Haft in Marokko. Die gestohlenen Kryptowährungen und NFTs haben einen Gesamtwert von rund 450.000 US-Dollar.

Die Anklageschrift, die vom US-Justizministerium eingereicht wurde, besagt, dass Oulahyane dem Opfer aus Manhattan Kryptowährungs-NFTs im Wert von 450.000 US-Dollar gestohlen hat. Er verkaufte mehrere NFTs, die dem Opfer gehörten. Darunter befanden sich Stücke aus beliebten Serien wie „Bored Ape Yacht Club“, „Meebit“, „Bored Ape Kennel Club“ und „CryptoDad“.

Der Plan von Oulahyane bestand darin, die Anmeldeseite von OpenSea zu „fälschen“, indem er eine gefälschte Website erstellte, die der echten Website sehr ähnlich sah. Er nutzte bezahlte Werbung in einer beliebten Suchmaschine, um Benutzer auf seine gefälschte Website zu locken. Dort wurden sie dazu verleitet, ihre Anmeldedaten oder andere private Informationen einzugeben. Diese Informationen wurden automatisch an ein von Oulahyane kontrolliertes E-Mail-Konto gesendet, was ihm unbefugten Zugriff auf die Kryptowährungs-Wallets der Opfer ermöglichte.

Oulahyane wird wegen verschiedener strafrechtlicher Vergehen angeklagt, darunter Überweisungsbetrug, die Verwendung eines nicht autorisierten Zugangsgeräts, die Beeinträchtigung von Transaktionen mit einem Zugangsgerät, um Werte von mindestens 1.000 US-Dollar zu erhalten, und schweren Identitätsdiebstahl. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Gefängnis wegen Überweisungsbetrugs, 10 Jahre wegen Verwendung eines nicht autorisierten Zugangsgeräts, 15 Jahre wegen Beeinträchtigung von Transaktionen mit einem Zugangsgerät und eine obligatorische aufeinanderfolgende Haftstrafe von zwei Jahren wegen schweren Identitätsdiebstahls.

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Diese Anklage zeigt, dass das DOJ die Cyberkriminalität im Kryptowährungsbereich ernst nimmt und bereit ist, Personen zu verfolgen, die betrügerische Aktivitäten durchführen. Es betont auch, dass digitale Vermögenswerte wie Kryptowährungen und NFTs nicht vor Cyberbetrügern gefeit sind. Benutzer sollten beim Umgang mit digitalen Vermögenswerten Vorsicht walten lassen und die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um ihre Kryptowährungs-Wallets und NFTs vor Cyberkriminellen zu schützen.

Die Entwicklungen rund um den OpenSea-NFT-Diebstahl zeigen, dass die Strafverfolgungsbehörden darauf abzielen, betrügerische Aktivitäten im Kryptowährungsbereich zu bekämpfen. Es ist wichtig, dass Benutzer sich bewusst sind und die notwendigen Vorkehrungen treffen, um sich vor solchen Betrugsfällen zu schützen. Die Cyberkriminalitätstechniken entwickeln sich ständig weiter, und Betrüger passen diese Techniken an den Kryptowährungsbereich an. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, stets wachsam zu sein und die neuesten Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren, um finanzielle Verluste zu verhindern.

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