Kryptomarkt unter Druck: OKX-Gründer kritisiert Binance
OKX-Chef wechselt die Schuldzuweisung: Welches geheime Marketing-Setup hinter dem Bitcoin-Crash steckt?

Der Bitcoin-Crash: Ursachen und Auswirkungen auf die Kryptowelt
Im Kontext des turbulenten Kryptowährungsmarktes erlebte Bitcoin (BTC) am 10. Oktober 2025 einen dramatischen Absturz. Innerhalb einer halben Stunde fiel der Bitcoin-Kurs von 117.000 US-Dollar auf 103.000 US-Dollar, was dazu führte, dass Positionen im Wert von rund 16 Milliarden Euro liquidiert wurden. Dies hat nicht nur den Bitcoin-Markt, sondern auch die gesamte Krypto-Community stark erschüttert.
Star Xu und die Vorwürfe gegen Binance
Star Xu, der Geschäftsführer der Kryptobörse OKX, hat öffentlich Stellung zu den Ursachen des Crashs genommen. Er zieht Binance zur Verantwortung und betont, dass aggressive Marketingstrategien sowie die missverständliche Nutzung des Kryptoprodukts USDe maßgeblich für den massiven Kursverfall verantwortlich waren.
Xu erklärt, dass viele Händler ermutigt wurden, mit Hebelwirkung zu handeln. Hebelwirkung (Leverage) bedeutet, dass Händler geliehenes Geld einsetzen, um ihre Investitionen zu vergrößern. Während dies potenziell höhere Gewinne bedeuten kann, birgt es auch das Risiko schneller und massiver Verluste, insbesondere in einem volatilen Markt.
USDe und die Rolle der Vermarktung
Laut Xu behandelten viele Nutzer USDe ähnlich wie Stablecoins, also digitale Währungen, die an feste Werte wie den US-Dollar gekoppelt sind, ohne die damit verbundenen Risiken zu verstehen. Diese irreführende Nutzung von USDe, die von Binance gefördert wurde, führte dazu, dass viele Händler ihre Stablecoins in USDe umwandelten, um zusätzliche Renditen zu erzielen, was die Marktvolatilität weiter verstärkte.
Als der Bitcoin-Kurs fiel, mussten viele dieser hochgehebelten Positionen schnell liquidiert werden, was eine Kettenreaktion aus Verkäufen zur Folge hatte. Xu beschreibt diese Ereignisse als eine Folge unzureichender Risikoinformationen und unkontrollierten Handels.
Marktanalyse: Emotionale und wirtschaftliche Faktoren
Die Ursachen des Bitcoin-Crashs sind nicht nur auf die Marketingstrategien von Binance zurückzuführen. Marktteilnehmer weisen auch auf die generelle Unsicherheit in der Wirtschaft und in den Finanzmärkten hin. Es ist unbestreitbar, dass das hohe Risiko und das schnelle Liquidieren von Positionen den Crash beschleunigten.
- Ein stark volatiler Markt wie der der Kryptowährungen ist anfällig für plötzliche Schwankungen.
- Händlerspsychologie: Emotionen wie Angst können zu Panikverkäufen führen.
Fazit: Lehren aus dem Crash ziehen
Der Bitcoin-Crash vom 10. Oktober 2025 hat eindringlich verdeutlicht, wie kritisch Werbung, Marketingpraktiken und Risikomanagement im Kryptowährungsmarkt sind. Die Krypto-Community ist gefordert, Lehren aus diesen turbulenten Ereignissen zu ziehen, um zukünftige Krisen zu vermeiden und das Vertrauen in digitale Währungen zu stärken.
In diesem Kontext ist es wichtig, dass sowohl Betreiber von Börsen als auch Händler über die Risiken des Handels mit Kryptowährungen aufgeklärt werden, um eine stabilere und nachhaltigere Marktumgebung zu schaffen.


