Maxine Waters weist auf Metas Kryptowährungsbeteiligung hin

Die Kongressabgeordnete Maxine Waters hat Meta Platforms (ehemals Facebook) angeschrieben und um Klarheit zu den kryptobezogenen Projekten gebeten. Meta hat Anträge beim US-Patent- und Markenamt (USPTO) eingereicht, um eine Krypto-Infrastruktur zu entwickeln und Handelsdienstleistungen anzubieten. Dies geschieht zu einer Zeit, in der die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC möglicherweise eine Krypto-Umwälzung erfährt.
Anfragen nach Metas Krypto-Plänen
Die Kongressabgeordnete Waters möchte von Meta erfahren, ob das Unternehmen Projekte im Bereich Web3, digitale Assets oder digitale Wallets verfolgen will. Darüber hinaus will sie auch Metas Ambitionen verstehen, Mining-, Speicher-, Übertragungs- und Abwicklungstechnologien im Zusammenhang mit Krypto zu entwickeln.
Meta hat Anträge beim USPTO eingereicht, um Krypto in Social-Media-Dienste zu integrieren und Blockchain-bezogene Technologien zu entwickeln. Dazu gehören die Sicherung von Service-Marken-Anträgen für Krypto-Zahlungsverifizierungsdienste und Blockchain as a Service, sowie die Absicht, „E-Wallet-Dienste“ anzubieten.
Besorgnis über Metas gescheitertes Diem-Projekt
Die Anfragen der Kongressabgeordneten Waters kommen vor dem Hintergrund, dass Meta im vergangenen Oktober bestätigte, dass das Unternehmen keine laufenden Krypto-bezogenen Projekte habe. Dies veranlasste Waters, nach Klarheit über Metas Krypto-Pläne zu fragen, insbesondere nach dem gescheiterten Diem-Projekt.
Die Arbeitsgruppe des Präsidenten für Finanzmärkte und zwei weitere Regierungsstellen äußerten Bedenken, dass das Diem-Projekt zu viel Macht in die Hände einer kommerziellen Organisation legen würde. Der CEO von Diem, Stuart Levey, bestätigte, dass das Projekt aufgrund von Bedenken der Bundesregulierungsbehörden nicht vorangetrieben werden konnte.
Kritik an der SEC
Das US Government Accountability Office (GAO) stellte nur minimale Bedenken hinsichtlich des Umgangs der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC mit Krypto-Assets fest. Dies widersprach der Meinung des SEC-Vorsitzenden Gary Gensler, dass es sich bei den meisten Kryptowährungen um Wertpapiere handele. Es wurde auch angemerkt, dass die SEC möglicherweise an Kryptokenntnissen mangelt, da sie nicht mit den Gehältern des Privatsektors konkurrieren kann.
Binance ging vor Gericht, um die Klage der SEC abzuweisen. Ein Großteil der Argumentation der SEC basiert auf der Frage, ob Binance Vermögenswerte anbietet, die in den Zuständigkeitsbereich der SEC fallen. Der Richter im Fall der SEC gegen die Kryptowährungsbörse Coinbase stellte fest, dass das Argument der SEC alle digitalen Vermögenswerte in den Zuständigkeitsbereich der Agentur zu bringen scheint.
Insgesamt bleiben die Krypto-Pläne von Meta und die regulatorische Handhabung von Krypto-Assets durch die SEC Gegenstand der Diskussion und Beobachtung. Anleger sowie die Öffentlichkeit werden gespannt auf weitere Entwicklungen in diesem Bereich schauen.
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