Neue Chancen für Kryptowährungen: US-Gesetz bringt Klarheit
Könnte das neue Gesetz die Krypto-Revolution in den USA ankurbeln und institutionelles Kapital anziehen?

Der US-Senat könnte mit dem neuen Gesetzesentwurf, dem Digital Asset Market Transparency Act, die Zukunft der Kryptowährungen entscheidend beeinflussen. Dieser Entwurf könnte nicht nur XRP, Solana und Dogecoin den rechtlichen Status von Bitcoin verschaffen, sondern auch das gesamte Marktumfeld für digitale Assets neu gestalten.
Die rechtlichen Implikationen und ihre Bedeutung
Die geplante Regulierung will acht führende Kryptowährungen, darunter Bitcoin, Ethereum, XRP, Solana und Dogecoin, als Rohstoffe klassifizieren. Dies bedeutet, dass sie von den strengen Vorschriften des Securities Act von 1933 befreit sind. Diese gesetzliche Klarheit könnte für institutionelle Investoren eine wichtige Hürde überwinden, die bislang an der Unsicherheit scheiterte.
Chancen für institutionelle Investoren
Die Klassifizierung der Tokens als „Non-Ancillary Assets“ und die Erlaubnis, in regulierten Finanzprodukten wie ETFs notiert zu werden, könnten die Attraktivität dieser Kryptowährungen erhöhen. Jamie Elkaleh von Bitget Wallet hebt hervor, dass diese Regulierung den Weg für institutionalisiertes Investment ebnet. Sein Kommentar verdeutlicht: „Institutionelle Anleger, die zuvor aufgrund von Unsicherheiten gezögert haben, könnten jetzt aktiv werden und investieren.“
Marktplätze und Liquidität: Ein neues Zeitalter
Gemäß den neuesten Informationen haben mehrere Asset Manager bereits Anträge für ETFs eingereicht, die digitale Vermögenswerte wie XRP und Solana beinhalten. Vor dem neuen Gesetz blieben Genehmigungen jedoch aus, da unklar war, ob diese Tokens als Rohstoffe oder Wertpapiere einzustufen sind. Mit der neuen Regelung könnte sich die Liquidität schnell erhöhen, was wiederum das Handelsvolumen steigern würde.
Innovation durch Schutz
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Gesetzgebung ist der Schutz von Entwicklern im DeFi-Sektor. Dies könnte eine innovationsfördernde Umgebung schaffen, in der Probleme mit der Regulierung nicht mehr im Vordergrund stehen. Gleichzeitig werden Maßnahmen ergriffen, um den Wachstumsmöglichkeit von Stablecoin-Anbietern wie Tether und Circle zu begrenzen, was wiederum traditionellen Banken zugutekommt.
Der Weg zur Compliance
Die Regelung könnte das Ende der SEC-Klage gegen Ripple für XRP bedeuten, da die zentrale Herausforderung – die Einstufung als Wertpapier – nicht mehr gegeben wäre. Unternehmen, die jetzt ihre Compliance-Strukturen anpassen, können sich somit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen. In einer Zeit, in der viele auf der Seitenlinie abwarten, könnte dies eine einmalige Gelegenheit sein, sich im digitalen Finanzraum zu positionieren.
Die Entwicklungen im US-Senat und die gescheiterte Markup-Sitzung des Senate Banking Committee haben jedoch Fragen aufgeworfen. Politische Unsicherheiten bleiben eine variable Größe, die über den Erfolg oder Misserfolg der Gesetzgebung entscheiden könnte. Doch der Trend scheint klar: Amerika strebt eine Führungsrolle im Bereich der digitalen Assets an.



