Regulierte Kryptobörsen Bybit und OKX starten erfolgreich in Europa
Der Wettlauf um die Krypto-Dominanz: Welche Chancen und Herausforderungen erwarten die neuen Anbieter in der EU?

Die Einführung neuer regulierter Kryptobörsen in Europa könnte die gesamte Landschaft der Kryptowährungsbranche nachhaltig verändern. Bybit und OKX haben in dieser Woche ihre Plattformen in Europa gestartet, um den Anforderungen der neuen MiCA-Verordnung gerecht zu werden und den europäischen Markt zu bedienen.
Strategische Vorstöße in den Europäischen Markt
Die jüngsten Starts von Bybit.eu und der regulierten Plattform von OKX in Frankreich sind klare Indikatoren für die wachsende Bedeutung des europäischen Marktes. Erald Ghoos, CEO von OKX Europe, hat Frankreich als einen Schlüsselmarkt identifiziert und betont, dass die Expansion des Unternehmens in diesem Land ein bedeutender Fortschritt ist.
Neue Standards durch die MiCA-Verordnung
Die MiCA-Verordnung, die am 30. Dezember 2024 vollständig in Kraft tritt, spielt eine zentrale Rolle bei der Schaffung eines einheitlichen regulatorischen Rahmens für Kryptowährungen in der EU. Diese Regulationsrichtlinien ermöglichen es lizenzierten Unternehmen, innerhalb des gesamten EWR ohne zusätzliche Genehmigungen tätig zu werden, was die Attraktivität des Standorts Europa steigert.
Plattformen mit vielfältigen Angeboten
Bybit.eu schafft eine mehrsprachige Handelsumgebung und bietet eine Vielzahl von Handelsinstrumenten an, die sich sowohl an private als auch an institutionelle Investoren richten. Geplant sind zusätzliche Sprachen, um den Bedürfnissen einer breiten Nutzerbasis gerecht zu werden. OKX dagegen fokussiert auf Euro-Handelspaare und bietet zudem Staking-Produkte sowie Trading-Bots an, unterstützt durch einen lokalspezifischen Kundenservice.
Ein Trend zur zentralisierten Regulierung
In der letzten Zeit zeigt sich eine verstärkte Aktivität im europäischen Kryptowährungsmarkt, was durch die Einführung des Stablecoins Global Dollar (USDG) und Lizenzen für andere Krypto-Plattformen wie Bitvavo untermauert wird. Konstantins Vasilenko, Mitgründer von Paybis, hebt die hervorragenden Aussichten der EU im globalen Krypto-Rennen hervor, orientiert an der MiCA-Rahmenrichtlinie.
Fazit: Die Zukunft der Krypto-Industrie in Europa
Die Entwicklungen im Bereich der Kryptowährungsregulierung und die Einführung dieser neuen Plattformen könnten Europa an die Spitze der globalen Krypto-Industrie katapultieren. Mit einem klaren regulatorischen Umfeld und innovativen Angeboten sind Bybit und OKX gut positioniert, um das enorme Potenzial des europäischen Marktes zu nutzen und die Blockchain-Technologie weiter voranzubringen.



