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Revolut stellt US-Kryptodienste aufgrund regulatorischer Herausforderungen ein

Revolut, das britische Fintech-Unternehmen, hat angekündigt, dass es Nutzern in den USA keine Kryptowährungsdienste mehr anbieten wird. Dieser Schritt wurde aufgrund des regulatorischen Umfelds in den USA getroffen, wie das Unternehmen mitteilte. Ab dem 2. September wird es US-Kunden nicht mehr möglich sein, Kryptowährungen über Revolut zu kaufen.

Das Unternehmen informierte seine US-Nutzer vor einigen Stunden per E-Mail über diese Entscheidung. Allerdings haben sie noch bis zum 2. Oktober die Möglichkeit, ihre Krypto-Assets zu verkaufen. Ab dem 3. Oktober werden sie jedoch weder Krypto-Assets kaufen, verkaufen noch halten können.

Ein Sprecher von Revolut kommentierte diese Entscheidung und erklärte: "Aufgrund des sich entwickelnden regulatorischen Umfelds und der Unsicherheiten rund um den Kryptomarkt in den USA haben wir gemeinsam mit unserem US-Bankpartner die schwierige Entscheidung getroffen, den Zugang zu Kryptowährungen über Revolut in den USA auszusetzen."

Die Metropolitan Commercial Bank ist Revoluts Bankpartner in den Vereinigten Staaten.

Es wurde jedoch betont, dass diese Entscheidung keine Auswirkungen auf Nutzer außerhalb der USA hat. Nutzer aus anderen Teilen der Welt können sich weiterhin registrieren und die Kryptowährungsdienste von Revolut nutzen.

Diese Ankündigung erfolgt etwa einen Monat, nachdem Revolut die Token Polygon (MATIC), Solana (SOL) und Cardano (ADA) aus dem Angebot in den USA genommen hat. Diese Token werden von der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) als nicht registrierte Wertpapiere betrachtet.

US-Benutzer müssen ihre Kryptobestände bis zum 2. Oktober verkaufen, da sie ab dem 3. Oktober liquidiert werden. Das Unternehmen bestätigte, dass Benutzer zu diesem Zeitpunkt den jeweiligen Marktpreis für jeden Token erhalten werden.

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Es ist unklar, wie lange diese Einschränkung für US-Kunden bestehen bleibt oder ob es Pläne gibt, die Dienstleistungen in Zukunft wieder anzubieten. Inzwischen bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen diese Entscheidung auf den Kryptomarkt in den USA haben wird und wie andere Unternehmen möglicherweise darauf reagieren werden.

Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass Revolut nach wie vor andere Bankdienstleistungen in den USA anbietet, wie beispielsweise Geldüberweisungen und Debitkarten. Die Einschränkung betrifft ausschließlich die Kryptowährungsdienste des Unternehmens.

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