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David Schwartz : Hub-Server mobilisiert XRP-Netzwerk für mehr Effizienz

Ripple CTO David Schwartz stellt neue Infrastruktur vor: Löst ein Hub-Server die Sicherheitsprobleme des XRPL?

Auf Einen Blick

  • David Schwartz, CTO von Ripple, testet einen neuen „Hub-Server“ für das XRP Ledger (XRPL).
  • Der Hub-Server soll die Netzwerkverbindung und Leistungsfähigkeit des XRPL verbessern.
  • Der XRP Ledger gehört zu den am schlechtesten bewerteten Blockchains in Bezug auf Sicherheit.

Der Hub-Server: Ein Schritt zur Verbesserung

David Schwartz, der Chief Technology Officer (CTO) von Ripple, hat kürzlich einen neuen Hub-Server für das XRP Ledger (XRPL) getestet. In seinen neuesten Updates berichtete er, dass dieser Server fast produktionsbereit ist. Der Hub-Server hat in einer Testumgebung stabil gearbeitet, dabei wurden 11.000 Anfragen pro Sekunde von 173 Peers verarbeitet. Allerdings gab es vorübergehende Latenzspitzen, die durch schwächere Netzwerkverbindungen verursacht wurden, sowie einen kleinen Bandbreitenabfall, der von Überwachungswerkzeugen gemeldet wurde. Schwartz stellte klar, dass diese Probleme nicht auf den Hub-Server selbst zurückzuführen sind und kündigte an, dass er an Verbesserungen des Überwachungssystems arbeitet, um ähnliche Störungen in Zukunft zu verhindern.

Die Bedeutung des Hub-Servers für XRPL

Der Hub-Server hat das Potenzial, die Zuverlässigkeit der Verbindungen zwischen XRPL-Knoten zu verbessern, was die Gesamteffizienz des Netzwerks steigert. Schwartz hat in der Vergangenheit betont, dass eine hochwertige Hub-Infrastruktur für XRPL von großem Nutzen wäre, da sie reservierte Verbindungen für Validierer, andere Hubs und Anwendungsserver aufrechterhält. Diese Vision steht im Einklang mit dem Ziel von XRPL, eine öffentliche und genehmigungsfreie Blockchain zu sein, während sie gleichzeitig optionale Funktionen für regulierte Anwendungen anbietet. Dazu bedarf es stärkerer Compliance-Werkzeuge und besserer programmierbarer Funktionen zur Unterstützung institutioneller Liquidität.

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Sicherheitsprobleme für XRPL

Trotz dieser Entwicklungen sieht sich XRPL Herausforderungen im Bereich Sicherheit und Dezentralisierung gegenüber. Laut dem neuesten Blockchain-Bericht von Kaiko belegt der XRP Ledger den letzten Platz in Bezug auf Sicherheit mit einem Score von 41/100. Im Vergleich zu 15 untersuchten Blockchains schnitt XRPL am schlechtesten ab und lag hinter Polygon (44) und Stellar (45), während Ethereum mit 83 Punkten an der Spitze ist. Zu den dringlichsten Sicherheitsbedenken zählen ein Hackerangriff in diesem Jahr, die relativ geringe Anzahl an Validators und ein niedriger Nakamoto-Koeffizient, der misst, wie viele Akteure zusammenarbeiten müssten, um das Netzwerk zu gefährden. Diese Herausforderungen verdeutlichen die Notwendigkeit von Infrastrukturverbesserungen, die das XRPL auf lange Sicht zuverlässiger und robuster machen könnten.

Fazit

Falls die aktuellen Upgrades erfolgreich sind, könnte XRPL als eine stärkere und zuverlässigere Blockchain positioniert werden, die besser für die globale finanzielle Akzeptanz geeignet ist.

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Marko Stanić

Marko Stanić ist ein XRP-Enthusiast und lebt seit vielen Jahren in der DACH-Region. Er schreibt über XRP, Ripple-Partnerschaften und Markttrends – immer mit Blick auf das Investitionspotenzial.

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