Jim Rickards : Ripple wird als mögliche Lösung für Irans Öltoller diskutiert
Iran könnte mit Kryptowährungen experimentieren – Welche Rolle spielt Ripple im globalen Energiemarkt?

Auf Einen Blick
- Jim Rickards diskutiert mögliche Kryptowährungen, die Iran für Transitgebühren im Hormuz-Straße verwendet.
- Die Gebühren könnten in Bitcoin, Tether oder Ripple gezahlt werden.
- Rickards hebt hervor, dass jede Krypto-Transaktion letztlich in Dollar bewertet wird.
Rolle von Jim Rickards
Jim Rickards ist eine einflussreiche Persönlichkeit, die jahrzehntelang an der Schnittstelle von Geheimdienst, Finanzen und geopolitischer Strategie gearbeitet hat. Er war maßgeblich am Aufbau des PetroDollar-Systems in den 1970er Jahren beteiligt. Die aktuellen Äußerungen Rickards über mögliche Zahlungsmethoden, die Iran nutzen könnte, um Gebühren für Öltransporte im schiffbaren Bereich der Straße von Hormuz zu erheben, sind besonders bemerkenswert.
Kryptowährungen im Fokus
In einem Interview äußerte Rickards, dass Iran bei den Transaktionsgebühren für Öl tanker möglicherweise Kryptowährungen wie Bitcoin, Tether oder Ripple in Betracht zieht. Diese Überlegungen folgten auf einen Bericht der Financial Times, der besagt, dass Iran begonnen hat, Schiffe für den Transit durch die Straße von Hormuz zur Kasse zu bitten, wobei die genaue Währung noch nicht spezifiziert wurde. Rickards stellte jedoch klar, dass unabhängig von der verwendeten Kryptowährung die Gebühren in Dollar berechnet werden.
Ein tieferer Gedanke
Rickards stellte die Überlegung an, dass, selbst wenn Iran Kryptowährungen nutzt, sie stets im Dollar-Wert abgerechnet werden. „Du kannst auf den Dollar zielen, aber du kannst nicht von ihm wegkommen“, sagte er. Diese Argumentation bringt eine tiefere Ironie mit sich, insbesondere in Bezug auf Tether, die größte Stablecoin nach Marktkapitalisierung, in die auch hohe US-Regierungsbeamte investiert sind. Wenn Iran tatsächlich Gebühren in Tether akzeptiert, könnte dies als direkte Verbindung zur US-Regierung gedeutet werden.
Bedeutung von Ripple
Die Nennung von Ripple in Rickards‘ Analyse war nicht zufällig. Ripple und das XRP Ledger sind so konzipiert, dass sie schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen zwischen institutionellen Partnern ermöglichen. Transaktionen werden innerhalb von drei bis fünf Sekunden abgewickelt. Mit über 300 Finanzinstitutionen, die die Zahlungsinfrastruktur nutzen, könnte Ripple eine interessante Option für Iran darstellen – auch wenn dies aktuell nur Spekulation ist. Die Tatsache, dass jemand mit Rickards‘ Hintergrund Ripple in Betracht zieht, ist auch ein bemerkenswerter Punkt für die Debatte um den Übergang von Dollar- zu Kryptotransaktionen im Ölhandel.
Schlussfolgerung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Diskussion über mögliche Kryptowährungen für die Zahlungsabwicklung von Öl tolls im Hormuz-Gebiet sowohl die geopolitischen als auch die finanziellen Aspekte beleuchtet. Die Erwähnung von Ripple und die Verknüpfung mit der Dollar-Wirtschaft zeigen, dass der Weg zu alternativen Zahlungssystemen komplex und von vielschichtigen Überlegungen geprägt ist.
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