Ripple : Staking-Option könnte XRP-Nutzen und Sicherheit stärken
Ripple's Neuester Schritt: Wie Staking die Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit des XRP Ledger steigern könnte.

Ripple prüft Staking für XRPL angesichts wachsender DeFi-Nachfrage
Auf Einen Blick
- Ripple untersucht die Möglichkeit, Staking auf das XRP Ledger (XRPL) einzuführen.
- Die Idee hat sich entwickelt, um die Sicherheit des Netzwerks zu stärken und den Nutzen von XRP in der realen Welt zu erhöhen.
- Aktuelle regulatorische Entwicklungen in den USA könnten Ripple ebenfalls unterstützen.
Warum Ripple Staking in Betracht zieht
Ripple beabsichtigt, Staking zu implementieren, um die Beteiligung an der Validierung und Sicherung des XRPL zu fördern. Aktuell werden die Transaktionsgebühren von XRP verbrannt und nicht an die Teilnehmer ausgeschüttet. Dies führt dazu, dass es zwar eine leicht deflationäre Tendenz gibt, jedoch keine Belohnungen für die Unterstützer des Ledgers. Staking könnte dies verändern, indem es Anreize bietet, ähnlich wie bei Blockchain-Netzwerken wie Ethereum, Solana und Cosmos.
Frühzeitige Konzepte, noch keine endgültige Entscheidung
David Schwartz, der CTO von Ripple, hat zwei frühe Konzepte vorgestellt, wie Staking funktionieren könnte. Beide Vorschläge sind jedoch noch in der Forschungsphase. Der erste Vorschlag sieht eine zweistufige Struktur vor, bei der eine kleinere Gruppe von Validatoren Staking-Belohnungen erhält, während die größere Gruppe das Netzwerk verwaltet. Der zweite Vorschlag beibehält das derzeitige Konsenssystem, nutzt jedoch Netzwerkgebühren, um „Zero-Knowledge-Proofs“ zu unterstützen, sodass Teilnehmer Aktivitäten verifizieren können, ohne private Informationen offenzulegen. Schwartz betonte, dass beide Optionen umfassende Änderungen und umfangreiche Tests erfordern würden, weshalb Staking nicht in naher Zukunft für den XRPL verfügbar sein wird.
Ripple unterstützt Modernisierungen im US-Kryptowährungszahlungen
Ripple beobachtet parallel zu seinen Staking-Überlegungen auch regulatorische Entwicklungen in den USA. Vor Kurzem schlug der Gouverneur der Federal Reserve, Christopher Waller, vor, dass Krypto-Unternehmen, einschließlich Stablecoin-Emittenten, direkten Zugang zum Zahlungssystem der Fed erhalten sollten. Ripple begrüßte diesen Vorschlag, da dies die Bankverzögerungen verringern und die Stabilität für ihren Stablecoin, RLUSD, verbessern würde. Der Chief Legal Officer von Ripple, Stu Alderoty, merkte an, dass der direkte Zugang helfen könnte, RLUSD im Wettbewerb mit führenden Stablecoins wie USDT und USDC zu positionieren.
Zusätzlich wird das Staking-Diskussion zu einem Zeitpunkt geführt, da das Interesse an XRP durch den Start des Spot-XRP ETFs von Canary Capital, der seit dem 13. November mehr als 257 Millionen USD angezogen hat, steigt. Trotz dieses Aufschwungs ist XRP in den letzten 30 Tagen um 13% gefallen, was auf die Unsicherheiten rund um die kürzliche Schließung der US-Regierung und die bevorstehenden Entscheidungen der Fed zurückzuführen ist.
Insgesamt zeigt Ripple mit den aktuellen Entwicklungen und den Überlegungen zu Staking, dass es bestrebt ist, innovative Lösungen zu finden, um den XRPL im schnell wachsenden DeFi-Markt wettbewerbsfähig zu halten und den Nutzern eine bessere Erfahrung zu bieten.
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