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Wie XRP die Finanzlandschaft der USA revolutionieren könnte

Die Rolle von XRP in der Finanzrevolution: Kann ein neues Kapitalmodell den Bitcoin-Markt verändern?

Auf Einen Blick

  • Ripple sieht XRP als Schlüssel zur Stärkung der Bitcoin-Reserven in den USA.
  • Eine kürzlich eingereichte Vorlage schlägt vor, dass XRP 1,5 Billionen US-Dollar Liquidität freisetzen könnte.
  • Regulatorische Herausforderungen und die unklare rechtliche Einordnung von XRP bleiben zentrale Probleme.

Ein relevanter Vorschlag für die Finanzlandschaft

Nach einem langen Rechtsstreit unter der Führung von Präsident Biden bekommt Ripple endlich die Möglichkeit, sich zu positionieren. Berichten zufolge hat das Team von Präsident Donald Trump XRP als einen wichtigen Akteur ins Visier genommen, um die Bitcoin (BTC)-Reserven zu stärken.

Trillionen durch XRP freisetzen

Der fünfseitige Vorschlag, verfasst von dem Finanzanalysten Maximilian Staudinger, legt nahe, dass die USA XRP nutzen könnten, um in Nostro-Konten gebundenes Kapital freizusetzen. Diese Konten, die für internationale Transaktionen verwendet werden, halten weltweit etwa 27 Billionen US-Dollar, wobei US-Banken rund 5 Billionen US-Dollar kontrollieren. Staudinger ist überzeugt, dass durch den Einsatz von XRP 1,5 Billionen US-Dollar freigesetzt und in den Kauf von Bitcoin umgeleitet werden könnten. Zudem schlägt er ein strukturiertes Krypto-Reservensystem vor, bei dem Bitcoin als Grundlage dient und Solana sowie Cardano die Anwendungen der Regierung unterstützen. Er argumentiert jedoch, dass XRP das wichtigste Asset für finanzielle Transaktionen ist.

Fragwürdige Bitcoin-Berechnung?

Eine der fragwürdigeren Behauptungen im Vorschlag ist, dass die USA 25 Millionen Bitcoin zum Preis von 60.000 US-Dollar pro Münze kaufen könnten. Diese Annahme ist nicht realistisch, da die gesamte Bitcoin-Versorgung auf 21 Millionen begrenzt ist. Trotz dieses Fehlers argumentiert der Vorschlag, dass die Nutzung von XRP der US-Regierung jährlich bis zu 7,5 Milliarden US-Dollar an Transaktionsgebühren sparen und Zahlungen, wie Sozialversicherungsleistungen und Steuererstattungen, schneller und kostengünstiger gestalten könnte.

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Regulatorische Probleme für XRP

Trotz der ehrgeizigen Ziele sieht sich der Vorschlag einer erheblichen Herausforderung gegenüber: der unklaren rechtlichen Stellung von XRP. Staudinger fordert die SEC auf, XRP als Zahlungsmittel und nicht als Wertpapier zu klassifizieren und drängt das Justizministerium, Beschränkungen aufzuheben, die Banken an der Nutzung hindern. Um den Prozess zu beschleunigen, schlägt Staudinger vor, dass Trump eine Exekutive Anordnung erlassen sollte, um regulatorische Verzögerungen zu umgehen. Sein Plan beinhaltet zwei Optionen: einen regulären 24-monatigen Rollout mit vollständiger regulatorischer Genehmigung und Bankakzeptanz oder einen beschleunigten Zeitrahmen von 6–12 Monaten unter Nutzung von Exekutivanordnungen und Mandaten der Federal Reserve.

Wird dieser Vorschlag Unterstützung finden?

Obwohl die Idee gewagt ist, scheitern unabhängige Vorschläge wie dieser oft, wenn sie nicht von großen Finanzinstitutionen oder Regierungsbeamten unterstützt werden. Ohne starke Unterstützung bleibt es ein ehrgeiziges Konzept, das die USA nicht so schnell annehmen werden. Die Idee ist mutig, die Zahlen sind enorm – aber ohne regulatorische Rückendeckung bleibt es lediglich das: eine Idee.

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Marko Stanić

Marko Stanić ist ein XRP-Enthusiast und lebt seit vielen Jahren in der DACH-Region. Er schreibt über XRP, Ripple-Partnerschaften und Markttrends – immer mit Blick auf das Investitionspotenzial.

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