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Sam Bankman-Fried beantragt, die Strafanzeige wegen FTX fallen zu lassen

FTX-Gründer Sam Bankman-Fried hat die gegen ihn erhobenen Strafanzeigen nach dem Zusammenbruch der Kryptowährungsbörse im vergangenen Jahr angefochten und einen Antrag auf Abweisung gestellt. Bankman-Frieds Anwälte gaben eine Reihe von Verteidigungsmitteln bekannt und argumentierten, dass einige der angeblich illegalen Transaktionen außerhalb der USA stattgefunden haben und dass die von ihm geleisteten Wahlkampfspenden legal waren. Letztes Jahr beschuldigten US-Staatsanwälte Bankman-Fried, ein "globales Schema" betrieben zu haben, um Kunden und Kreditgeber von FTX und dem verbundenen Hedgefonds Alameda vor ihrem Zusammenbruch im November zu betrügen.

Der ehemalige Unternehmer hat sich bereits in allen Anklagen gegen ihn auf nicht schuldig bekannt. Bankman-Frieds Anwälte sagten, er sei auf die Bahamas gezogen, weil die Gesetze für Kryptowährungen dort klarer seien, während in den USA "Rechtsunsicherheit und Mehrdeutigkeit üblich" seien. Sie argumentierten, dass die Anklagen "vage und unspezifisch" seien und in einem "klassischen Ansturm" zu einem Urteil gebracht worden seien, "weniger als einen Monat nach der Insolvenz von FTX".

In einem Versuch, "diese unbegründeten Anschuldigungen zu bekämpfen und seinen Namen reinzuwaschen", verfasste Bankman-Fried einen Brief, um das Auslieferungsabkommen zwischen den USA und den Bahamas zu beglaubigen. Die Anwälte von Bankman-Fried beschwerten sich auch darüber, dass John Ray, ein Veteran der Enron-Umstrukturierung, der die Position des Vorstandsvorsitzenden der bankrotten FTX übernommen hatte, "als öffentliches Sprachrohr der Regierung fungierte, indem er weiterhin abfällige Bemerkungen" über den Angeklagten machte.

Ein Prozess im Strafverfahren ist für Oktober angesetzt, obwohl die Anwälte von Bankman-Fried angegeben haben, dass sie möglicherweise eine Verschiebung beantragen werden. Drei seiner ehemaligen Kollegen – Caroline Ellison, Gary Wang und Nishad Singh – haben sich bereits schuldig bekannt und sich bereit erklärt, mit der Staatsanwaltschaft zusammenzuarbeiten.

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Bankman-Fried hat erklärt, dass er seinen Fokus jetzt auf Alameda richten wird, da er glaubt, dass das Unternehmen eine solide Zukunft in der Kryptowährungsindustrie hat. Er hat auch angekündigt, dass er ein "DeFi-Derivate-Ökosystem" auf den Markt bringen wird, das Kryptowährungshändlern und -investoren ermöglicht, über eine einzige Plattform auf eine Vielzahl von Märkten zuzugreifen.

Die Zukunft von FTX bleibt unsicher, da das Unternehmen noch immer Schulden hat und offenbar mit strategischen Entscheidungen zu kämpfen hat. Die Angelegenheit ist jedoch noch nicht abgeschlossen, da Bankman-Fried weiterhin kämpft, um sich gegen die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft zu wehren.

Referenz: Financial Times

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