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Senator Marshall zieht Unterstützung für umstrittenes Krypto-Gesetz zurück

Ein plötzliches Umdenken: Was Senator Marshalls Rückzug für die Zukunft der Krypto-Regulierung bedeutet

Die Wende in der Krypto-Politik: Senator Marshalls Rückzug als Zeichen für eine offene Diskussion

Der Rückzug von Senator Roger Marshall aus dem Digital Asset Anti-Money Laundering Act von 2023 (DAAMLA) stellt einen bemerkenswerten Wendepunkt in der aktuellen politischen Landschaft dar. Marshall, der zuvor ein aktiver Unterstützer des Gesetzes war, hat am Mittwoch seine Zustimmung zurückgezogen und damit die Debatte um Kryptowährungen neu entfacht.

Hintergrund des Gesetzesentwurfs und seine Krypto-Auswirkungen

Das Anti-Crypto-Gesetz, initiiert von Senatorin Elizabeth Warren und unterstützt von anderen prominenten Gesetzgebern wie Joe Manchin und Lindsey Graham, zielt darauf ab, die Nutzung von Kryptowährungen in illegalen Aktivitäten wie Geldwäsche und Drogenhandel einzuschränken. Die umfassenden Regelungen zum Bank Secrecy Act (BSA) zielen darauf ab, die Anonymität von Krypto-Transaktionen zu verringern und die Aufsicht der Regierung über digitale Währungen zu verstärken.

Obwohl die Motivation, die hinter dem Gesetzentwurf steht, das Ziel einer sichereren Finanzarchitektur ist, hat die Krypto-Industrie stark auf die strengen Compliance-Anforderungen reagiert. Durch das Gesetz wären Miner, Anbieter digitaler Wallets sowie Nutzer von Kryptowährungen verpflichtet gewesen, umfassende „Know Your Customer“ (KYC)-Überprüfungen durchzuführen, was nicht nur hohe Kosten verursacht, sondern auch die Privatsphäre und Anonymität der Nutzer bedroht.

Die Reaktionen der Krypto-Branche und der Gemeinschaft

Die Reaktionen auf Marshalls Rückzug sind durchweg positiv, da viele Krypto-Befürworter den Schritt als Meilenstein für eine offenere Diskussion über digitale Währungen interpretieren. Cody Carbone, Chief Policy Officer bei der Digital Chamber, bezeichnete diese Entscheidung als „unglaublich“ und als Sieg für die Befürworter der Blockchain-Technologie.

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Die Organisation Stand With Crypto hat Senator Marshall auch bewertet und ihm eine hohe Punktzahl gegeben, basierend auf seiner Entscheidung, sich gegen die kritisierten Bestimmungen auszusprechen. Diese Art von öffentlichem Druck zeigt, wie wichtig es ist, die Bedenken der Krypto-Community zu berücksichtigen, die oft das Gefühl hat, dass ihre Stimmen in politischen Diskussionen unterrepräsentiert sind.

Die Zukunft der Krypto-Regulierung

Der Rückzug von Minister Marshall könnte als Signal dafür gewertet werden, dass die politische Haltung gegenüber Kryptowährungen nicht so fest verankert ist, wie zunächst angenommen. Dies eröffnete neue Möglichkeiten für Dialog und Zusammenarbeit zwischen Regulierungsbehörden und der Branche. Während die Gesetzgeber sich weiterhin mit den Herausforderungen der digitalen Währungen auseinandersetzen, besteht die Hoffnung, dass die Bedürfnisse der Gemeinschaft und der Unternehmen in künftigen Gesetzgebungen besser berücksichtigt werden.

Insgesamt zeigt dieser Vorfall, wie dynamisch und umstritten das Thema Kryptowährungen in den USA ist. Die Auseinandersetzungen über die richtige Balance zwischen Regulierung und Innovation werden wahrscheinlich noch anhalten.

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