Grayscale: Bitcoin explodiert nach schwachem US-Arbeitsmarktbericht
Investoren im Dilemma: Wie schwache Arbeitsmarktdaten die Krypto-Märkte beeinflussen könnten

Auf Einen Blick
- Die US-Wirtschaft schuf im August lediglich 22.000 Arbeitsplätze.
- Investoren reagieren auf mögliche Zinssenkungen der Federal Reserve.
- Bitcoin schwankt zwischen $113.000 und $110.500 während des Berichts.
US-Arbeitsmarktdaten schockieren den Krypto-Markt
Die Bitcoin-Preise explodierten kurzfristig, als der Arbeitsmarktbericht der USA für August veröffentlicht wurde. Die US-Wirtschaft konnte überraschend nur 22.000 neue Arbeitsplätze schaffen, was die Märkte im Krypto-Sektor sofort beeinflusste und Unsicherheit auslöste.
Investoren mussten eine schwächere Zahl als die erwarteten 75.000 neuen Stellen gegen die gestiegene Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen abwägen. Die Arbeitslosenquote stieg von 4,2 % auf 4,3 %, was die Sorgen um eine mögliche Rezession schürte.
Markt verzieht das Gesicht: Einblicke und Daten
Nach der Veröffentlichung des Berichts von CoinGecko erreicht Bitcoin zeitweise $113.000, bevor der Kurs auf $110.500 fiel, was jedoch immer noch einen Anstieg von 1,1 % im Vergleich zum Vortag darstellt. Ethereum und XRP hingegen gaben beide nach, ETH um 1,1 % auf $4.300 und XRP um 0,7 % auf $2,82.
Branchenbeobachter werten die schwachen Arbeitsmarktdaten als Signal für bevorstehende Zinssenkungen durch die Federal Reserve, was potenziell den Dollar schwächen und die Attraktivität von Bitcoin steigern könnte.
“Zocker sehen erhebliche Chancen”
„Eine derartig negative Arbeitsplatzstatistik könnte tatsächlich der Katalysator für die nächste Aufwärtsbewegung bei Krypto-Bewertungen sein“, erläutert Zach Pandl, Forschungsleiter bei Grayscale. Unterstützung für die Idee kommt zudem von der revidierten Vorstellung, dass die sinkende Einwanderung einen erheblichen Einfluss auf das Wachstum hat.
Die positiven Erwartungen hinsichtlich Bitcoin könnten, laut Pandl, mit einem schwächeren Dollar und steigenden Goldpreisen in Einklang stehen. „Ein schwächerer Dollar ist in der Regel positiv für Bitcoin,“ so Pandl abschließend.
Prognosen und deren Bedeutung für Investoren
Die eingehenden Daten deuten auf eine verzögerte Reaktion der Finanzmärkte hin, während sich die Zinsen voraussichtlich verringern werden. Die Analysten sehen die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte auf 88 % an, was die Bodenbildung für Bitcoin beeinflussen könnte.
Mit schwindendem Optimismus für den US-Dollar könnten Krypto-Vermögenswerte in der kommenden Woche an Bedeutung gewinnen, was ein neues Kapitel in der Beziehung zwischen traditionellen Finanz- und Krypto-Märkten einleiten könnte.
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