Starboard Value : Drängt Riot zur raschen AI/HPC-Entwicklung
Die verborgenen Faktoren hinter Solanas Preisverfall und die Erwartungen der Marktbeobachter

Auf Einen Blick
- Aktivistischer Investor fordert Riot Platforms zur Beschleunigung des AI/HPC-Geschäfts auf.
- Die EZB beginnt mit der Auswahl von Zahlungsanbietern für ihren digitalen Euro im Jahr 2026.
- Die Krypto-Lobby Coin Center drängt den US-Senat, ein Gesetz zum Schutz von Entwicklern vor Verfolgung zu verabschieden.
Riot Platforms unter Druck
Riot Platforms sieht sich dem Druck eines aktiven Investors ausgesetzt, der das Unternehmen auffordert, seine Bemühungen im Bereich der Hochleistungsrechner (HPC) und der künstlichen Intelligenz (AI) zu steigern. Starboard Value, ein bedeutender Aktionär mit etwa 12,7 Millionen Aktien, hat in einem Brief an die Unternehmensleitung die Dringlichkeit betont, rascher fortschreitende Geschäfte in diesen Bereichen abzuschließen. Die geschätzten Werte aus den AI/HPC-Rechenzentren in Texas könnten zwischen 9 Milliarden und 21 Milliarden US-Dollar liegen.
Starboard merkt an, dass Riot eine hervorragende Ausgangsposition mit 1,4 Gigawatt verbleibender Bruttokapazität hat, jedoch in der Umsetzung schnelle Fortschritte zeigen muss. „Wir glauben, dass Riot in der Lage sein sollte, hochwertige Mieter für Tier-3-Rechenzentren zu gewinnen“, heißt es im Schreiben.
Digitale Euro-Pilotphase 2026
In Europa macht die Europäische Zentralbank (EZB) Fortschritte bei der Vorbereitung eines Pilotprojekts für den digitalen Euro. Der Vorstand der EZB, Piero Cipollone, hat angekündigt, dass die Auswahl von Zahlungsdienstleistern im ersten Quartal 2026 beginnt. Die Pilotphase, die für die zweite Hälfte des Jahres 2027 vorgesehen ist, wird eine begrenzte Anzahl von Anbietern und Händlern umfassen.
Cipollone betonte, dass der digitale Euro so gestaltet wird, dass er europäische Kartensysteme schützt und die Banken im Mittelpunkt des Euro-Zahlungssystems hält. Dies gibt den ausgewählten Anbietern auch die Möglichkeit, sich frühzeitig auf einen möglichen breiteren Roll-out vorzubereiten und praktische Erfahrungen zu sammeln.
Lobbyarbeit für Rechtsschutz von Krypto-Entwicklern
In den USA hat die Krypto-Lobbygruppe Coin Center den Senat aufgefordert, ein Gesetz zur rechtlichen Absicherung von Krypto-Entwicklern voranzutreiben. Der neue Entwurf des Blockchain Regulatory Certainty Act (BRCA) soll klären, dass Softwareentwickler ohne Kontrolle über Benutzerfonds nicht als Geldübertragungsunternehmen gelten.
Jason Somensatto, Politikanalyst von Coin Center, äußerte in einer Anhörung, dass die Innovationskraft im Blockchain-Bereich in den USA durch drohende strafrechtliche Verfolgung behindert wird. Er betonte, dass das Gesetz sicherstellen soll, dass Entwickler die Systeme entwickeln können, die für einen funktionierenden Markt erforderlich sind.
Schlussendlich ist die Bedeutsamkeit dieser Entwicklungen sowohl für den Krypto-Sektor als auch für die digitale Wirtschaftslandschaft in Europa unübersehbar.
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