Bei Überschwemmungen kommen im indonesischen West-Sumatra 43 Menschen ums Leben, 15 werden vermisst

Der Chef des Rettungsteams der Provinz, Abdul Malik, erklärte, dass der starke Regen Materialien wie Asche und große Steine vom Vulkan Marapi mitgerissen hat. Nach dem Marapi-Ausbruch im Dezember, bei dem mehr als 20 Menschen ums Leben kamen, gab es eine Serie weiterer Ausbrüche. Abdul Malik betonte die anhaltende Bedrohung durch kalte Lavaströme und Sturzfluten. Der Mahnende Aspekt sei, dass diese Ereignisse oft in den frühen Morgenstunden stattfinden, wenn die Menschen am verwundbarsten sind.
Am Montag wurden rund 400 Mitarbeiter, darunter Retter, Polizei und Militär, mobilisiert, um nach den Vermissten zu suchen. Die nationale Katastrophen- und Managementbehörde BNPB berichtete, dass fast 200 Häuser beschädigt wurden und 72 Hektar Land, einschließlich Reisfeldern, betroffen seien. Mindestens 159 Menschen aus dem Bezirk Agam wurden in nahegelegene Schulen evakuiert. Filmmaterial von BNPB zeigt die Auswirkungen der Naturkatastrophe, darunter mit Schlamm bedeckte Straßen und beschädigte Häuser.
Ein Überlebender, Eko Widodo, berichtete von der plötzlichen Flut und wie der Fluss blockiert wurde, was zu einer unkontrollierbaren Flut führte. Menschen in Indonesien und weltweit zeigen Solidarität, beten für die Opfer in West-Sumatra und hoffen auf schnelle Rettungsmaßnahmen und Unterstützung.


