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Blinken bezeichnet Chinas Behandlung der Uiguren in einem US-Bericht als „Völkermord“.

US-Außenminister Antony Blinken hat die chinesische Regierung wegen ihrer Behandlung der Uiguren in der Region Xinjiang scharf kritisiert. In einem jährlichen Menschenrechtsbericht des US-Außenministeriums stuft er die Vorfälle als „Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit" ein. Blinken bezeichnete die Geschehnisse in Xinjiang zusammen mit den Situationen in Myanmar und im Sudan als Erinnerung an dunkle Zeiten der Menschheit. Er betonte, dass Länder, die die Menschenrechte achten, tendenziell friedlicher, wohlhabender und stabiler sind.

Der Bericht des US-Außenministeriums enthält eine umfangreiche Liste mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen in China, darunter Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Zwangsarbeit und andere Verletzungen gegen vorwiegend muslimische Uiguren und andere ethnische Minderheiten. Diese klaren Ansichten von Blinken werden vor seinem geplanten Treffen mit chinesischen Beamten in Peking und Shanghai in dieser Woche vorgetragen.

Während seines Besuchs in China plant Blinken, die Menschenrechtslage des Landes deutlich anzusprechen, ebenso wie seine Bedenken hinsichtlich Chinas Wirtschaftspraktiken und globaler Auswirkungen. Neben den Menschenrechten stehen weitere Themen auf der Agenda, darunter die Krisen im Nahen Osten, der Ukraine, Taiwan und im Südchinesischen Meer. Der Bericht des Außenministeriums unterstreicht auch die Bedenken bezüglich der politischen Entwicklungen in Hongkong.

China hat in der Vergangenheit Vorwürfe der Menschenrechtsverletzungen, insbesondere in Bezug auf Xinjiang, zurückgewiesen. Es hat seinerseits die USA für ihre eigenen Probleme kritisiert und einen Bericht über Menschenrechtsverletzungen in den USA vorgelegt. Trotz dieser Gegenreaktionen bleibt die US-Regierung unter Blinkens Führung entschlossen, Menschenrechtsverletzungen anzuprangern und weltweit auf Missstände hinzuweisen.

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