Generalstaatsanwältin fordert Annullierung von Trumps Millionenkaution im Betrugsprozess

Trump musste die Sicherheitsleistung am 1. April hinterlegen, nachdem ihm im Zuge des Verfahrens vorgeworfen wurde, sein Vermögen künstlich aufgebläht zu haben. Seine Anwälte argumentierten, dass er die ursprünglich geforderte Summe von 454 Millionen Dollar nicht aufbringen könne, da ein Großteil seines Vermögens in Immobilien gebunden sei. Ein Berufungsgericht reduzierte die Sicherheitsleistung schließlich auf 175 Millionen Dollar.
Im Zuge des zivilrechtlichen Verfahrens wurden Donald Trump und seine Söhne Eric und Donald Junior für schuldig befunden, über Jahre hinweg Vermögenswerte ihres Immobilienimperiums manipuliert zu haben. Sie erhielten dadurch offenbar günstige Konditionen von Banken und Versicherungen. Trump wurde zu einer Geldstrafe von rund 355 Millionen Dollar verurteilt, wovon er Berufung einlegte. Trotzdem musste er die Sicherheitsleistung von 175 Millionen US-Dollar hinterlegen.
