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Hunderte Festnahmen, Straßen verbarrikadiert in Neukaledonien, während die Unruhen andauern

Die französischen Behörden haben den Ausnahmezustand in Neukaledonien ausgerufen und zusätzliche Befugnisse erhalten, um Versammlungen zu verbieten und den Aufenthalt auf der Insel zu untersagen. Nach Plünderungen und Brandstiftungen wurden 500 zusätzliche Polizisten entsandt. Trotz der Ereignisse rief die Unabhängigkeitspartei FLNKS zum Dialog zur Lösung der Situation auf und verurteilte die Gewalt.

Die Unruhen entzündeten sich an einem neuen Gesetzesentwurf, der es französischen Bewohnern, die mindestens zehn Jahre in Neukaledonien leben, erlauben soll, an Provinzwahlen teilzunehmen. Dies führte zu Befürchtungen, dass die indigenen Kanaken dadurch benachteiligt werden könnten. Drei junge Kanak und ein Polizeibeamter kamen bei den Unruhen ums Leben. Der Ausnahmezustand wird 12 Tage dauern und die Behörden haben auch TikTok verboten.

Die eskalierenden Unruhen zeigen die anhaltenden Spannungen in Neukaledonien, einem französischen Überseegebiet im Südwestpazifik. Die Ereignisse betonen die dringende Notwendigkeit eines konstruktiven Dialogs und einer friedlichen Lösung, um die zu Grunde liegenden Probleme zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen anzugehen.

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