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Seenotrettung: Zahlreiche Tote bei Überfahrt über das Mittelmeer

Tragödie auf dem Mittelmeer: Überfahrt aus Libyen endet in Desaster

Dramatische Rettung auf hoher See

Bei einer Überfahrt aus Libyen über das Mittelmeer sollen Dutzende Menschen ums Leben gekommen sein. Die Seenotrettungsgruppe SOS Méditerranée teilte mit, dass mindestens 60 Personen bei dem tragischen Vorfall ums Leben gekommen seien. Lediglich 25 Insassen konnten gerettet werden, nachdem ihr Schlauchboot havariert war.

Verzweifelte Situation an Bord

Vor einer Woche hatten sich ungefähr 85 Personen, darunter auch Frauen und mindestens ein Kind, in Libyen auf den Weg gemacht. Kurz nach dem Start versagte jedoch der Motor des Boots, und die Passagiere trieben manövrierunfähig im Meer.

Das Rettungsschiff „Ocean Viking“ entdeckte das havarierte Schlauchboot mit den 25 Überlebenden an Bord. Zwei von ihnen mussten umgehend medizinisch versorgt werden, da sie in einem kritischen Zustand waren.

Zustand der Geretteten

Die übrigen 23 Insassen waren erschöpft, dehydriert und litten unter Verbrennungen durch den Kraftstoff an Bord des Boots. Alle Überlebenden sind männlich, zwei von ihnen sind minderjährig und stammen aus dem Senegal, Mali und Gambia.

Weitere Rettungsaktion vor Libyen

Beim weiteren Einsatz vor der libyschen Küste konnte die „Ocean Viking“ weitere 113 Menschen aus einem treibenden Holzboot retten. Diese wurden ebenfalls an Bord genommen, und das Schiff musste in Ancona in Italien anlegen, um die Geretteten medizinisch zu versorgen.

SOS Méditerranée warnt davor, dass der Gesundheitszustand der Geretteten durch die lange Fahrt nach Ancona verschlechtert werden könnte.

Anhaltende Tragödie im Mittelmeer

Die Internationale Organisation für Migration berichtete, dass von Jahresbeginn bis zum 11. März bereits mindestens 227 Menschen entlang der gefährlichen zentralen Mittelmeerroute ums Leben gekommen sind. Die jetzt gemeldete Zahl von SOS Méditerranée ist hierbei noch nicht enthalten.

Die Situation im Mittelmeer bleibt angespannt, und es sind weiterhin dringende Maßnahmen erforderlich, um das Leben der Menschen zu schützen.

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